Infektionsschutz für Schulen mit Bedacht planen

Die Corona-Pandemie bestimmt nachwievor das öffentliche Leben. Seit dem ersten Lockdown hat die Gesellschaft viel gelernt – etwa wie wichtig es ist, die Schulen und Kitas offenzuhalten. Als Folge dieser richtigen Entscheidung wird jetzt überall in der Region Hannover diskutiert, wie die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in den Schulräumen gewährleistet werden kann. Ein Vorschlag, der dabei immer wieder aufkommt ist der Einsatz mobiler Luftfilter.

Ulrike Thiele fordert eine vernünftiges Lüftungskonzept für Schulen – Foto: SPD

„Wir müssen und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Ein technisches Wundermittel, dass durch innovative Filtermethoden all unsere Probleme löst, kommt da wie gerufen“, so Ulrike Thiele, schulpolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion. Leider ist die Welt auch hier komplizierter, als man gerne möchten. Es gibt keine gesicherten Erkenntnisse, dass Luftfilter tatsächlich zum Infektionsschutz beitragen, sodass neben der Filterung trotzdem weiter gelüftet werden müsste. „Sollten die Schulen dennoch für spezifische Räume zu dem Schluss kommen, dass keine geeigneten Lüftungsmöglichkeiten geschaffen werden können, gibt es für Schulen über das Corona-Schutzpaket des Kultusministeriums unter bestimmten Bedingungen in besonderen Ausnahmefällen die Möglichkeit, Luftfilter oder Ähnliches als unterstützende Maßnahme zu beschaffen“, sagt Thiele. Klar bleibt jedoch weiterhin, dass dies kein Allheilmittel ist. „Unser erstes Ziel muss  nach wie vor sein, die Schulräume mit ausreichend Frischluft zu versorgen“, so die schulpolitische Sprecherin der SPD-Regionsfraktion.

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