Wahrendorff stays green: Tradition wird fortgesetzt und ausgebaut

Wahrendorff stays green: Tradition wird fortgesetzt und ausgebaut
Positiv anders für mehr Zukunfts-Power: Tatjana Pötter, PION Technology, und Dr. Matthias Wilkening, Wahrendorff, tanken neuen E-Kraftstoff bei einem schäumenden Getränk aus alkoholfreiem Wein - Foto: Wahrendorff
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Mächtige Eichen und viel Grün im Hintergrund, technische Perfektion im Vordergrund. Dr. Matthias Wilkening, Geschäftsführer bei Wahrendorff, nimmt gemeinsam mit Tatjana Pötter von der PION Technology die erste E-Ladestation für die E-Mobilität von Wahrendorff in Betrieb. Weitere Säulen werden im Zuge des Klinikneubaus in Köthenwald folgen.

 „Achtsamkeit ist ein elementarer Therapiebaustein bei Wahrendorff und die Natur ist dabei ein wesentlicher Unterstützer“, so Dr. Wilkening. „Und die Natur verdient einen ebenso achtsamen Umgang. Wir erfinden daher unsere grüne Unternehmenskultur nicht neu, sondern sind im Alltag aufgeschlossen für den Wandel.“ Und das kommt gut an. Seit kurzem bietet Wahrendorff den Mitarbeitern auch Dienstfahrräder an. Über 70 Mitarbeiter nutzen das Angebot bereits und sind zu mehr als 90 Prozent mit neuen E-Bikes unterwegs. 

Und wer lieber mit Bus und Bahn beweglich ist, der kann die neue Mobilitäts- und Umweltprämie von Wahrendorff in Anspruch nehmen. Für die Monate Juni bis August 2022 können sich alle Mitarbeiter ihre 9-Euro-Tickets für den bundesweiten öffentlichen Nahverkehr in der Personalabteilung erstatten lassen. Und ab September bietet Wahrendorff das Jobticket für alle Mitarbeiter an. Je nach Tarifzone und Modell finanziert Wahrendorff dann bis zu 20 Prozent der Kosten für Bus- und Bahntickets.

Natur im Fokus

Wahrendorff blickt auf eine mittlerweile 140 Jahre grüne Unternehmenskultur. Bereits in den 1880er Jahren brachte ein von der Schlossverwaltung in Herrenhausen konstruierter Pflanzwagen große Bäume nach Sehnde. In der langen Entwicklungsgeschichte bietet der Park den Bewohnern und Patienten, den Mitarbeitern und Besuchern, den Nachbarn und Freunden auf über 200.000 Quadratmetern einen Raum für Erholung, Arbeit, Therapie, Sport, Besinnung, Freude, Unterhaltung und Ruhe. „Der Park ist eine Art Seelenkern für unser Fachkrankenhaus für die Seele“, beschreibt Dr. Wilkening den grünen Ort.

Der bietet fünf Hektar Rasenfläche, zwei Kilometer freiwachsende Hecken, 450 Meter Formhecken, verschiedene Zier-, Nutz- und Hochbeete, 6.000 Quadratmeter Streuobstwiese, 600 Quadratmeter Anbaufläche für Tomaten, ein 300 Quadratmeter Anzucht-Gewächshaus, eigene Anpflanzungen von Obst und Gemüse und Brennholz. Neun Bienenvölker leben in dem Parkgelände und auf weiteren Flächen eigener Wohnangebote und werden von den Bewohnern engagiert betreut. Umwelt und Artenvielfalt sind bei Wahrendorff wichtig. Es gibt Blumenwiesen, Tränken, Vogel- und Insektenhäuser. 2021 und 2022 wurden 50 trockenresistente Bäume neu angepflanzt.

E-Mobilität wird gefördert

Und seit Februar 2021 bieten ausgewählte Edeka-Märkte in der Umgebung Chutneys made in Wahrendorff an. Für das Edeka-Projekt „Liebe² – Rettet reife Früchtchen“ stellen Bewohner die aromatischen Fruchtaufstriche aus Obst und Gemüse her, das sich nicht mehr für den Verkauf eignet, aber zum Wegwerfen zu schade ist. Die Idee des Projektes greift altbewährtes Wissen auf, nämlich vorhandene saisonale und regionale Lebensmittel einzukochen, haltbar zu machen und zu jeder Jahreszeit zu genießen. Saisonale und regionale Projekte schonen das Klima.

Und für solche Projekte ist man bei Wahrendorff offen und aufgeschlossen. Ganz neu ist das Wahrendorff Tagwerk mit der Fahrradwerkstatt im E-Mobilitätsprojekt-Projekt „GutKlima Elektrodrehscheibe“ der Stadt Sehnde mit dabei und bietet Station für zwei Pedelecs, die kostenfrei von Sehnder Bürgern und Wahrendorff-Mitarbeitern gebucht werden können.

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