Landtagskandidat Gailus informiert sich über Waldbrand bei Hämelerwald

Landtagskandidat Gailus informiert sich über Waldbrand bei Hämelerwald
Die Besucher Jens Dannenbring, Marco-Michael Beims, Roland Panter, Gesa Witte Roland Schütz,Hendrik Voges und Christian Gailus (v.li.) sind bestürzt von dem Brand - Foto: Privat

In dem an den Ort Hämelerwald angrenzenden Hainwald ist es am frühen Abend des 3. September zu einem großen Brandgeschehen gekommen (SN berichtete). Auslöser dieses Großfeuers war ein Böschungsbrand an der Bahnverbindung Hannover-Braunschweig. Im Bereich des Hainwaldes griff dieser an zwei Stellen dann auf den Wald über. Die Feuerwehren aus Lehrte, Peine und der Region Hannover haben durch einen gut koordinierten Einsatz größeren Schaden verhindert. Dazu gehörte auch die Brandüberwachung aus der Luft mit Hubschrauber und Drohnen. Die Löscharbeiten dauerten über mehrere Tage an, erst am Dienstagnachmittag loderte das Feuer nicht erneut auf. 

Nachdem die Löscharbeiten beendet sind und inzwischen auch endlich etwas Regen Abkühlung brachte, informierte sich der Grüne Landtagskandidat aus Lehrte, Christian Gailus, gemeinsam mit Gesa Witte und Ronald Schütz, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Lehrte, sowie Roland Panter, Ortsratsmitglied in Hämelerwald, vor Ort über das Geschehen. Lehrtes Stadtbrandmeister Hendrik Voges und seine beiden Stellvertreter Marco-Michael Beimes und Jens Dannenbring führten sie durch die Einsatzstelle und erläuterten den Feuerwehreinsatz. Bis zu 450 Feuerwehrleute waren gleichzeitig an der Brandbekämpfung auf einem 20 Hektar großen Gebiet beteiligt.

Der Wald wurde stark zerstört – Foto: Privat

Gailus zeigte sich betroffen: „Ein außergewöhnliches Dürrejahr findet für Lehrte mit dem Waldbrand bei Hämelerwald einen dramatischen Höhepunkt. Das zeigt eindrücklich, die Auswirkungen des Klimawandels haben heute schon Einfluss auf unser Leben. Dass es jetzt direkt vor der Haustür zu einem Waldbrand kommt, ist jedoch eine neue Qualität, das kannten wir bislang nur aus den Medien. Ich habe größten Respekt vor der Leistung der beteiligten Feuerwehren, die sich mit vielen individuellen Problemstellungen auseinandersetzen mussten und eine Ausbreitung des Feuers in Richtung der Wohnbebauung wirkungsvoll verhindern konnten.“

Er führt weiter aus: „Wir müssen damit rechnen, dass die Folgen des Klimawandels immer stärker spürbar werden – Hitze, starke Regenereignisse, Stürme. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir überall im Land die Widerstandsfähigkeit der Land- und Ortschaften gegen diese Extremwetterlagen steigern. Das bedeutet für Wälder: raus aus Monokulturen, hin zu gesunden Mischwäldern. Diese sind brandunanfälliger und haben zudem eine positive Wirkung auf Temperaturen und Wassermanagement.“

Ein Schwerpunkt der programmatischen Arbeit des Landtagskandidaten Christian Gailus ist die Bekämpfung des Klimawandels. Dabei gilt es natürlichen Klimaschutz und Optimierung der Infrastrukturen geschickt miteinander zu verbinden.

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