Fortführung Kooperationsnetzwerk Nachbarschaftshilfe in Lehrte

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Die Corona-Pandemie nimmt wieder deutlich Einfluss auf das öffentliche Leben. Der Aufruf „Bleibt zu Hause“ ist erneut das Motto. Auch ältere und chronisch erkrankte Menschen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie in Anbetracht der bedenklich steigenden Corona-Infektionen ihren Alltag organisieren sollen. Gerade im Hinblick auf den erst bevorstehenden und lang anhaltenden Winter ist die Verunsicherung groß. Obwohl alle sich nach Normalität sehnen, gilt es, sich mit dem andauernden Ausnahmezustand zu arrangieren. Hier können ein gutes Netzwerk aus Helfenden und Hilfesuchenden und vor allem der Zusammenhalt von Menschen wertvolle Strategien sein, die sich bereits im Frühjahr bewährt haben.

Ansprechpartner für alle

Hilfsangebote in Lehrte nutzen – Foto: GAH

Gülten Gailus und Nadine Francksen aus Lehrte loben die konstruktive und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnerinnen und -partnern, die sich im Frühjahr zu Beginn der ersten Welle der Corona-Pandemie, zum Kooperationsnetzwerk Nachbarschaftshilfe zusammengeschlossen haben. Im Namen der Stadtverwaltung riefen Gailus als Ansprechpartnerin für Migration und Teilhabe und Francksen als Ansprechpartnerin für Senioreninnen und Senioren das Netzwerk ins Leben. Es richtet sich an alleinstehende Menschen, die zur Risikogruppe zählen, um fürsorgliche und verlässliche Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Gemeinsam mit Sandra Oelker als Ansprechpartnerin Migration und Teilhabe bilden sie die Vermittlungsstelle, an die sich nach wie vor Hilfesuchende werktags unter der Telefonnummer 05132/505-3284 und 05132/505-3285) oder per E-Mail an hilfe@lehrte.de wenden können.

Soziale Initiativen, Vereine, Verbände und Kirchengemeinden sind hieran federführend beteiligt. Sie stellen und unterstützen tatkräftig die Helferteams, die in Lehrte und seinen Ortsteilen aktiv sind. Die Helfer erledigen unkompliziert Einkäufe, besorgen Medikamente bei der Apotheke, führen den Hund Gassi oder sorgen am Telefon für eine Aufheiterung.

Auch ein einfacher Kontakt hilft

Sigrid Dumke, Netzwerkpartnerin vom Diakonischen Arbeitskreis der Kirchengemeinde Sievershausen, gibt einen Einblick in ihre Erfahrungen. Die Abgeschnittenheit vom normalen Alltagsleben ist für Seniorinnen und Senioren sehr belastend. Daher sind es vor allem die kleinen Gesten, ein handgeschriebener Brief, ein Gespräch an der Haustür oder am Telefon, die für eine willkommene Abwechslung im ansonsten eher tristen Alltag sorgt. Gailus hebt hervor, dass der Schwerpunkt des Kooperationsnetzwerkes Nachbarschaftshilfe bei der Sicherstellung der häuslichen Versorgung liegt, der persönliche Austausch ist für alle ein gewinnender Nebeneffekt. Ebenso lassen sich sprachliche Barrieren kurzerhand überwinden. Erfreulicherweise stehen auch die Stadtteilmütter zur Verfügung, um in Kurdisch, Arabisch und Türkisch zu übersetzen.

Auch für Quarantänezeiten Hilfsangebote

Das Kooperationsnetzwerk richtet eine besondere Aufmerksamkeit auf Seniorinnen, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen sowie Immunschwäche. Doch es ist auch für all diejenigen Lehrterinnen und Lehrter da, die sich in häuslicher Quarantäne befinden und über kein persönliches Netzwerk aus Freunden und Familie verfügen. Nutzen Sie also das Angebot der Nachbarschaftshilfe oder tragen Sie die Information an Hilfesuchende weiter. Weitere Informationen erhalten Sie bei:

  • Nadine Francksen, Ansprechpartnerin für Partizipation und Teilhabe – Stadt Lehrte, 05132/505-3284
  • Sandra Oelker und Gülten Gailus, Ansprechpartnerinnen für Migration und Teilhabe – Stadt Lehrte, 05132/505-3285, hilfe@lehrte.de
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