TVE Sehnde 1. Herren gewinnt das Duell der Aufsteiger

TVE Sehnde 1. Herren gewinnt das Duell der Aufsteiger
Das Sehnder Team setzte sich am Ende gegen den Mitaufsteiger durch - Foto: Jan Günther

Im Sportzentrum Sehnde standen sich am Sonnabend, 15.10.2022, die beiden Aufsteiger aus Sehnde und Altwarmbüchen gegenüber. Beide Teams konnten bereits zwei Spiele in der neuen Liga gewinnen und somit einen soliden Start verbuchen. Aufgrund der Tatsache, dass Altwarmbüchen zuletzt allerdings zwei Niederlagen in Folge kassierte hatte und das Team auf ihr bei Heimspielen übliches Haftmittel verzichten mussten, ging Sehnde leicht favorisiert ins Spiel.

Auf Seiten der Gastgeber fehlte dabei eben dem verletzten Till Plate auch Florian Siepert kurzfristig mit einer Erkältung. Es sprangen Joost Hinrichs und Niclas Stuber ein, die beide zum erweiterten Kader gehören und hauptsächlich in der 2. Herren spielen.

Auftakt nach Maß

Coach Brause hatte seine Mannschaft bereits in der Trainingswoche darauf vorbereitet, dass sie sich einer sehr offensiven Abwehr gegenübersehen würde und verwies insbesondere auf die gute technische Ausbildung der Altwarmbüchener, von denen einige Spieler ihre Jugendzeit in Burgdorf verbrachten hatten. Zu Beginn des Spiels schafften es die Gastgeber, Lücken in der gegnerischen 4:2-Abwehr zu erkennen. Das Sehnder schaffte es so,  insbesondere Sven Noll ein ums andere Mal in Szene zu setzen. Er erzielte die ersten vier  Tore im Alleingang.

Die vorgelegten Führungen wurden aber vom TuS Altwarmbüchen stets wieder ausgeglichen und auch der gegnerische Kreisläufer Thorben Borcholte schien einen guten Tag erwischt zu haben. Sein Treffer zum 6:6 war bereits sein dritter. Im Anschluss antworte Sehnde auf die erste Führung der Gäste (6:7) mit einem 5:0 Lauf und so gingen die Hausherren erstmalig mit vier Toren Differenz in Fürhung. Diesen Abstand verteidigte das Team in den weiteren Minuten und ging mit 18:14 in die Pause.

Zweite Halbzeit eher ausgeglichen

Marvin Hallmann war einmal erfolgreich – Foto: Jan Günther

In der zweiten Halbzeit versuchte Altwarmbüchen, die Sehnder weiterhin mit einer offensiven Abwehr aus dem Konzept zu bringen. Der Gästetrainer Robin Kothe stellte dazu auf eine 3:2:1 Abwehr um, die die Gastgeber jetzt vor Probleme stellte – und auch mehrere Male bis zum passiven Vorwarnzeichen verzögerte. Dass sich der Vorsprung dennoch vergrößerte, war der stark aus der Pause kommenden Abwehr im Verbund mit Pascal Schulz zu verdanken. Der entschied gleich vier Mal das Duell von der Siebenmeterlinie für sich, davon gleich zweimal in den ersten Minuten der zweiten Hälfte.

Offensiv gelang so erneut ein 5:0 Lauf, der nahezu die Vorentscheidung darstellte (23:14). Auch wenn die Gäste nun im zweiten Durchgang durch ihren besten Schützen Hendrik Schäfke (8 Treffer) das Tore werfen begannen, gelang es Sehnde, den Vorsprung zu halten und Altwarmbüchen nicht näher rankommen zu lassen. Es spielte ihnen hierbei in die Karten, dass sich sowohl Trainer Kothe als auch Moritz Paternoga zwischenzeitlich nicht im Griff hatten und sich Zeitstrafen wegen Meckern einhandelten. Generell sei noch erwähnt, dass es kein unfaires Spiel war, auch wenn 14 Zeitstrafen etwas anderes vermuten lassen.

Insgesamt spielten die Gastgeber die zweite Hälfte in der Folge clever runter – mit der Einschränkung, dass teils überhastete Aktionen versucht wurden, die zu oft in technischen Fehlern mündeten. Allein elf Ballverluste in der zweiten Hälfte sind deutlich zu viel. Dennoch brachten die Sehnder einen am Ende ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 34:26 Erfolg ins Ziel.

Trainingswoche gut nutzen

Sven Noll hatte nach der Pause einen guten Lauf – Foto; Jan Günther

Für Sehnde gilt es nun,  die Euphorie mit in die Trainingswoche zu nehmen, hart zu arbeiten und in der kommenden Woche den Heimspieloktober zu veredeln. Erneut ist um 18 Uhr im Sportzentrum Sehnde Anpfiff – zu Gast ist dann der SV Altencelle.

Für Sehnde waren erfolgreich: Pascal Schulz (40 Prozent Paraden; 4/5 7m) und Joost Hinrichs (42 Prozent) im Tor; Sven Noll (7), Julian Pick (6), Kjell Bahn (5, davon 1 7m), Patrick Müller (4), Christian Noll, Adrian Tepp, Niclas Stuber (je 3), Arne Radke (2), Marvin Hallmann (1), Björn Ole Kulisch und Cedric Schulz.

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