Auftaktgespräch zur Vernetzung der Pflegeakteure und neuen Pflegeformen in Burgwedel

Wie kann die Zusammenarbeit der einzelnen Akteure in der Pflege in Burgwedel verbessert werden und welche Pflegeformen braucht die Region Burgwedel? Diesen Themen widmeten sich Ortrud Wendt, Bürgermeisterkandidatin Burgwedel, Mario Damitz, Geschäftsführer der DRK-Pflegedienste, Matthias Thäle, DRK-Regionalleiter Nord, Stefan Böhne, Experte für Gesundheitsfragen in der CDU Burgwedel sowie Lars Wöhler, Geschäftsführer des Seniorenpflegeheims Lindenriek.

Stefan Böhne, Experte für Gesundheitsfragen, Lars Wöhler, Geschäftsführer des Seniorenpflegeheims Lindenriek, Matthias Thäle, DRK-Regionalleiter Nord, Ortrud Wendt, Bürgermeisterkandidatin Burgwedel und Mario Damitz, Geschäftsführer der DRK-Pflegedienste (v.li.) – Foto: DRK

Als ein Auftakttreffen für weitere Gespräche kann die erste Austauschrunde gesehen werden, die im DRK-Pflegestützpunkt in Wettmar stattgefunden hat. Unter Kenntnisnahme bereits bestehender Strukturen und Angeboten wurde das Thema „Pflege und Gesundheit“ von allen Seiten beleuchtet. Und in einem Punkt waren sich alle Akteure schnell einig: Es muss das Ziel sein, umfassende, unabhängige und individuelle Beratung zum Thema Pflege für die Bevölkerung in Burgwedel und Umgebung anzubieten – und dies in niedrigschwelliger Form.

Vor allem bedarf es weiterer Hilfs- und Betreuungsangebote für an Demenz erkrankte Menschen. So bräuchte es etwa mehr Angebote für alternative Wohnformen. Hier müssen schnellstmöglich Ideen entwickelt werden. Insbesondere eine ambulante Wohngemeinschaft könne ein zukünftiges Angebot sein, um die Pflegeangebote vor Ort zu erweitern.

Aus den ersten Überlegungen rund um die „Vernetzung der Akteure in der Pflege“ soll zukünftig eine Art „Runder Tisch der Pflege“ entstehen. Hierzu soll der Kreis der Mitwirkenden aus dem Bereich Pflege und Gesundheit in Burgwedel noch erweitert werden. „Ich nehme unsere Ideen und Vorschläge heute alle mit. Unser Auftakttreffen hat gezeigt, wie wichtig der Austausch zu diesem Thema ist und das akuter Handlungsbedarf besteht“, betont Ortrud Wendt.

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