Wieder Sperrungen der Brücke B 3/6/65 über die Hildesheimer Straße

4. Januar 2019 @

Die Südschnellweg-Brücke über die Hildesheimer Straße wird in Fahrtrichtung Sehnde und Lehrte aufgrund von Schäden (SN berichteten) an der Fahrbahnübergangskonstruktion ab Dienstag, 8. Januar 2019, 10 Uhr, für die Dauer von rund einer Woche voll gesperrt. Dabei wird der an der Abfahrt vor der Brücke in Richtung Sehnde/Lehrte abgeleitet und über die Ampelkreuzung geführt. Auf der gegenüberliegenden Auffahrt wird die B 65 dann wieder nutzbar. Autofahrer müssen mit Staus rechnen. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Hannover hin.

An der Brücke über die Hildesheimer Straße im Zuge des Südschnellweges (B 3/6/65) ist im Dezember bei der Streckenkontrolle durch die zuständige Straßenmeisterei ein sogenannter Ermüdungsbruch der Fahrbahnübergangskonstruktion, der Dehnungsfuge, festgestellt worden. Seitdem wird der Verkehr mit Tempo 10 Kilometer pro Stunde an der Schadstelle vorbei geführt. Eine sofortige Reparatur war nicht möglich, da die erforderlichen Ersatzteile erst angefertigt werden mussten.

Brücke wird in Richtung Sehnde/Lehrte gesperrt – hier geht’s dann wieder auf die Fahrbahn – Foto: JPH

Bei der nun beginnenden Notreparatur werden die beschädigten Teile der Übergangskonstruktion entfernt und ersetzt. Für die hierbei erforderlichen Schweißarbeiten muss am Wochenende 12./13. Januar auch die Fahrtrichtung in Richtung Landwehrkreisel  des Südschnellweges gesperrt werden, womit die Brücke in beiden Richtungen komplett zu sein wird. Im Zuge dieser Notmaßnahme soll außerdem überprüft werden, inwiefern ein kompletter Austausch der alten Fahrbahnübergänge für die Reststandzeit des Brückenbauwerks erforderlich ist.

Der Verkehr wird dann auf beiden Seiten parallel am Bauwerk vorbei- und wieder auf den Schnellweg zurückgeführt. Hierbei ist nicht nur wegen der dort fahrenden täglich rund 60 000 Autos, sondern auch wegen der Ampeltaktung an der Hildesheimer Straße mit erheblichen Staus zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren oder die vor Ort ausgeschilderten empfohlenen Fahrtrichtungen zu nutzen. Im Anschluss an die Bauarbeiten werden die seit Dezember geltenden einschränkenden Verkehrsmaßnahmen wieder aufgehoben. Mit Behinderungen und längeren Fahrzeiten ist zu rechnen.

Leider steht immer noch nicht fest, welche Nachfolgelösung für das Nadelöhr der drei Bundesstraßen gewählt wird, wie die Interimsverkehrsführung aussehen soll und wann der Baubeginn sein wird.


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