Demonstration des toten Winkels in Höver

Demonstration des toten Winkels in Höver
Viele Kinder, ein Fahrrad und sogar ein Kinderwagen verschwinden im toten Winkel des LKWs - Foto: Privat

Zur zweiten Demonstration des toten Winkels an einem Lastzug hatte der Ortsrat Höver für Sonnabend, 24.09.2022, auf den Schützenplatz im Ort eingeladen. Dort hatte der Ortsrat auch einen Versorgungsstand aufgebaut, an dem es von ihm bezahlte Grillwürstchen und Getränke gab.-

Erneut hatte die Firma Digo-Trans zwei Sattelzüge auf  den Schützenplatz gestellt, damit an ihnen das Problem des „toten Winkels“ demonstriert werden konnte. Diese sehr informative Vorführung haben rund 80 Eltern, Jugendliche und Kinder genutzt – und waren wieder einmal verblüfft, was der Fahrer eines Brummis eigentlich nicht sieht.. Dabei hatte die Firma Digo-Trans sowohl ein älteres Fahrzeug wie auch ein neues mit allen Hilfssystemen bereitgestellt, damit die Besucher auch den Unterschied in der Technik erleben konnten. Zudem durften die Kinder dann auf dem Fahrersitz Platz nehmen und einmal Fahrer eines Lastzuges werden.

Nach der Demonstration lud der Ortsrat Höver mit Elisabeth Schärling, Uwe Eichelkraut, Ulrike Schnelle, Sarah Piesik und Christoph Schemschat (v.li.) zur Bratwurst ein – Foto: JPH

Auch der Kontaktbeamte der Polizei in Sehnde, Polizeioberkommissar Stefan Flohr, war wieder vor Ort, gab sowohl kleine Geschenke an die Kinder aus als auch große gute Ratschläge an die Besucher. „Wenn ihr neben einem Lastzug steht“, so sagte er, „schaut in den Spiegel. Wenn Ihr den Fahrer sehen könnt, kann er das auch. Seht ihr ihn nicht, winkt ihm zu, damit er euch wahrnimmt.“ Der absolute Aha-Effekt kam, als die Besucher sahen, was alles in dem toten Winkel verschwindet. Viele kleine Menschen, Kinderwagen und Fahrräder dazu – alles ist nicht zu sehen.

Nach der kompakten Sicherheitsinformation zum Umgang mit Lastzügen im Verkehr als Fußgänger oder Radfahrer, gab es eine Bratwurst vom Grill, zubereitet vom Ortsrat Höver. „Auch der Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse war mit seinem Enkel hier“, verriet Ortsratsmitglied Elisabeth Schärling. Und der Erfolg war wieder so gut, dass man bei Ortsrat darüber nachdenken will, auch im kommenden Jahr wieder eine solche Demonstration anzubieten – denn jedes Jahr werden ja Kinder eingeschult und kommen in den Kindergarten.

Für die Kinder ein Highlight: einmal als Brummi-Fahrer im Führerhaus sitzen – Foto: JPH
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