Schwerer Unfall auf der A 2 – LKW-Fahrer eingeklemmt – Rettungshubschrauber eingesetzt

Zu einem schweren Auffahrunfall ist es auf der A 2 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und der Abfahrt Lehrte in Fahrtrichtung Berlin zwischen drei LKW gekommen. Dabei ist der Fahrer des hintersten Lastzuges in seinem Führerhaus eingeklemmt worden. Er musste von der Feuerwehr aufwendig befreit werden.

Der Rettungshubschrauber kam auf die A 2 – Foto: Privat

Um 15.16 Uhr sind die Feuerwehren Lehrte und Ahlten auf die A 2 zwischen dem Kreuz Hannover-Ost und der Anschlussstelle Lehrte alarmiert worden. Der ersten Meldung zu folge wurde bei einem Lastwagen-Unfall ein Fahrer eingeklemmt.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes ist ein 62-jähriger Fahrer mit seinem DAF-Sattelzug gegen 15.10 Uhr auf der A 2 in Fahrtrichtung Berlin gefahren. Zwischen den Anschlussstellen Hannover-Ost und Lehrte prallte der Sattelzug aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Lastwagen mit Kippmulde, an dessen Steuer ein 50-jähriger Fahrer saß. Der MAN-Kipper war wiederum kurz zuvor aus ebenfalls ungeklärter Ursache auf einen weitern DAF-Sattelzug geprallt, den ein 38-Jähriger steuerte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 62-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt.

Die Anfahrt zur Einsatzstelle erwies sich für Feuerwehr und Rettungsdienst als äußerst schwierig, da die Rettungsgasse lediglich von den Fahrern auf der linken Spur gebildet wurde. Auf den weiteren drei Spuren standen die Lastzüge dicht an dicht, so dass selbst der vorausfahrende Einsatzleitwagen, ein Personenwagen der Feuerwehr, große Schwierigkeiten hatte, zur Einsatzstelle vorzudringen. An einem der nachfolgenden Großfahrzeuge der Feuerwehr wurde auf der Anfahrt deshalb ein Außenspiegel beschädigt.

Die Ahltener Feuerwehr war im Einsatz auf der A 2 – Foto: JPH/Archiv

An der Einsatzstelle eingetroffen bestätigte sich für die Feuerwehr die gemeldete Lage. Der Fahrer des aufgefahrenen Zuges war im Beinbereich in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Rettung erfolgte über die Fahrerseite mittels Spreizer und Hydraulikstempel. Zuerst wurde dafür die Fahrertür entfernt, anschließen die Front des verformten Führerhauses nach vorne gedrückt, um den Fahrer so zu befreien. Nach etwa zehn Minuten wurde der Fahrer dem Rettungsdienst übergeben. Die Autobahn wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt. Erst nach dem Start des ebenfalls gelandeten alarmierten Rettungshubschraubers wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 60 000 Euro. Wegen der Rettungs- und anschließenden Bergungsarbeiten war die A 2 in Fahrtrichtung Berlin vorübergehend voll gesperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Ab dem späten Nachmittag wurde der Verkehr dann einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten mit 48 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber und die Polizei. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst in Hannover unter der Telefonnummer 0511/109-18 88 zu melden.

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