Sehnder Inzidenzzahl sinkt – Hotspot benannt

Für die Stadt Sehnde meldet die Region Hannover seit einigen Tagen extrem steigende Fallzahlen und einen entsprechend hohen Inzidenzwert. „Damit belegen wir einen traurigen Spitzenplatz in der Region“, so Bürgermeister Olaf Kruse. „Der Grund hierfür lässt sich lokalisieren und ist nach entsprechender Rückfrage beim zuständigen Gesundheitsamt der Region Hannover auch bekannt.“

Datenschutz und Zuständigkeit
Keine Bewegungsrestriktionen für Sehnde – Foto: JPH

Der Hotspot in Sehnde ist nun auch erstmals öffentlich genannt: Das Seniorenheim am Backhausring ist im wesentlichen betroffen. Diese bis dahin unbestätigte Angabe kursierte schon seit Dienstag im Internet von dritter Seite. Die Stadt Sehnde selbst ist aber aufgrund der fehlenden Zuständigkeit und des Datenschutzes nicht befugt gewesen, diese Information zu bestätigen.

Keine akute Gefahr

„Wir bitten die Bevölkerung um Rücksicht und Vorsicht, aber weisen auch deutlich darauf hin, dass keine akute Gefahr besteht“, so der Bürgermeister. „Wenn sich weiterhin alle an die bestehenden Regeln halten, werden wir gemeinsam auch die aktuelle Situation bestehen und die Fallzahlen werden sich wieder reduzieren.“ Und damit die Inzidenzzahlen sinken.

Inzidenzzahl der Region ist maßgebend

Die von einigen Bürgern befürchtete zu erwartende Einschränkung der Bewegungsfreiheit wird für Sehnde nicht greifen. Denn für die Stadt als regionsangehörig trifft die Regelung „Inzidenzzahlen der Landkreise“ – also hier die der Region Hannover – zu. Das war bei den Schulregelung schon der Fall und greift auch jetzt wieder. Die aktuelle Regionszahl liegt am Donnerstag, 07.01.2021, bei 116,2.

Für Sehnde sind aktuell 98 laborbestätigte, am Corona Virus erkrankte Personen gemeldet. In der Region Hannover sind zum jetzigen Zeitpunkt 2758 Fälle registriert, die aber nicht die Inzidenz-Grenze von 200 überschreiten.

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