Ministerin Birgit Honé übergibt Förderbetrag zur Biodiversität in Sehnde

Ministerin Birgit Honé übergibt Förderbetrag zur Biodiversität in Sehnde
Bürgermeister Olaf Kruse bekam den Förderbescheid von der Ministerin Birgit Honé im Beisein von Dr. Silke Lesemann, Godehard Kraft und Birgit Gerasch (v.li.) - Foto: JPH

Zu einem Kurzbesuch ist die niedersächsische Regionalministerin Birgt Honé nach Sehnde gekommen. Im Gepäck hatte sie einen Scheck über 33.691 Euro für das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“. Damit, so der Plan der Stadtverwaltung, wird das neue Konzept der Biodiversität umgesetzt. Erwartet wurde sie von der Landtagsabgeordneten Dr. Silke Lesemann und dem Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse.

Kruse führte aus, dass man inzwischen mit der neuen Mitte für Sehnde auf einem guten Weg sei und man damit eine „Jahrhundert-Chance“ habe. Dabei sei die Biodiversität eine wichtige Komponente. Immerhin habe man inzwischen 7000 Bäume im Stadtgebiet an den Straßen – ohne die Waldanteile einzubeziehen. Dr. Silke Lesemann hob hervor, dass man in einem Workshop mit den Bürgern vieles entwickelt habe und man nun auch die „Gärten des Grauens“ auch in Sehnde verändern wolle. 67 Gartenstücke der Stadt in den Neubaugebieten von Ilten seien bereits „renaturiert“ worden.

Honé bestätigte, dass Lesemann gut verhandelt habe, damit der Geldbetrag in der Höhe nach Sehnde fließe. Er ist Bestandteil eines 120 Millionen umfassenden Pakets der EU zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie in den kleineren Innenstädten. „So sehen die Bürger dann auch einmal, was die EU vor Ort für sie tut“, betonte die Ministerin. Sie bezeichnete das Konzept von Sehnde als „beispielhaft, in dem die Aufgaben nicht nur gut umgesetzt worden sind, sondern das auch mit intelligenten Lösungen glänzt“.

Bezahlt werden sollen die Drösewiese, der Billerbach und der Schwarze Weg – Foto: JPH

Danach stellte Birgit Gerasch vom Fachdienst Stadtentwicklung die Planungen für den Zuschuss vor. Das Modell basiert auf drei Säulen und enthält eine Komponente für die Attraktivität der Innenstadt auch für die dunkle Jahreszeit. Das erhaltene Geld soll vorrangig für die Drösewiese, den Billerbach und den Schwarzen Weg ausgegeben werden, die dadurch eine bessere Aufenthaltsqualität bekommen sollen. Bei der Drösewiese soll die KGS weiterhin mit eingezogen bleiben. Die Fertigstellung der Maßnahmen muss der Ausschreibung zufolge bis zum März 2023 abgeschlossen sein.

Die Besucher des Bergfestes können sich am Sonntag am Stand der Stadt Sehnde über die Planungen informieren lassen und auch noch mit Ideen daran mitwirken.

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