Ein Jahr „Gemeinsam statt einsam“ in Sehnde

Zu einer besonderen Feier hatte die Gruppe um Gabi Löhr und Marco Schieweck dieses Mal in die Begegnungsstätte an der Peiner Straße in Sehnde eingeladen. Hier wurde mit rund 30 Personen und dem Team der fleißigen Helfer das einjährige Bestehen der Gruppe „Gemeinsam statt einsam“ gefeiert.
Die Gruppe, die Löhr und Schieweck ins Leben gerufen haben, will den alleinstehenden oder sich allein fühlenden Sehndern einen Anlaufpunkt und verschiedene Treffmöglichkeiten bieten, um sich mit gleichgesinnten Personen zu unterhalten und verschiedene, meistens kostenlose Angebote zu nutzen. So trifft man sich jeden Donnerstag zu Kaffee und Kuchen, Spielenachmittagen und -seit neuestem – auch zu besonderen Ausfahrten. So geht es am 13.10.2026 in einer kleinen Gruppe nach Tahle im Harz zum Hexenplatz, zu verschiedenen Weihnachtsmärkten im Dezember und zu einem weihnachtlichen Adventskaffee. Die Infos dazu verbreitet Gabi Löhr über die sozialen Medien wie Facebook – und hier über Sehnde-News.
Die Geschichte zum Einjährigen
Die Idee zu dieser Gruppe entstand im Café Sozo, als Löhr dort viele Menschen sah, die alleine am Tisch saßen. Dabei wollte sie dann auch die Menschen erreichen, die sich keinen Kaffee im Café leisten konnten. Deshalb sind die Nachmittage auch alle kostenlos und bei Festen bringt jeder einfach etwas mit, was er sich leisten kann.
„So ganz reibungslos lief das Angebot zunächst nicht an“, erinnert sich Löhr. Auf ihren ersten Aufruf kamen nur wenige Personen. Doch als man das Projekt im Seniorenbeirat vorgestellt hatte und über die Stadt, die das Angebot mit der kostenlosen Bereitstellung der Begegnungsstätte unterstützt, bei der Ehrenamtsbeauftragten damals vorstellig geworden war, nahm die Offerte Fahrt auf.
Angebot vielfältig
Inzwischen blickt Löhr mit ihren Helfern auf eine breite Palette von Angeboten zurück: Es gab eine Silvesterfeier, eine Feier am Himmelfahrtstag, eine Adventsfeier und einen Flohmarkt im Blauen Engel in Rethmar. „Auf Grund steigender Teilnehmerzahlen werden wir wohl bald einen größeren Raum benötigen“, meint Löhr, doch der ist nicht leicht zu finden. Zunächst einmal wurde aber das Einjährige aber mit Grillen, Salaten, Kaffee und Keksen und Musik von Marco gefeiert.
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