Vorzeitig Meister: Altsenioren des MTV Rethmar steigen auf

16. Mai 2019 @ 0 Kommentare

Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Ü40 des MTV Rethmar durch ein 3:1 gegen den direkten Verfolger Heesseler SV vorzeitig Meister der 2. Kreisklasse. Am drittletzten Spieltag kam es in Rethmar zum Gipfeltreffen zwischen dem Spitzenreiter vom MTV und dem zweitplatzierten Heesseler SV. Die Ausgangsituation war klar. Die Gäste aus Heessel hätten einen Sieg benötigt, um sich eine letzte Chance auf den Meistertitel zu wahren, während die Rethmaraner sich vorzeitig die Meisterschaft sichern wollten.

Die Meistermannschaft: Ingo Meier, „Acha“ Hoenke, Walter Rademacher, Trainer „Kalle“ Göbel, Oliver Doschiri, Markus Hillreiner, Sejd Komoni, Andy Meyer, Andreas Ellermeier, Jörg Neubert, Rainer Ottomann, Dirk Thomas, Lars Kummert (h.iv.li.); Raimund Seifert, Thomas Halberkamp, Michael Regus, Uwe Kramer, Frank Gründer (vo.v.li.) – Foto. P. Lieser

Vor fast 100 Zuschauern im Kanalstadion entwickelte sich ein packendes Duell mit Chancenplus für den MTV. Dennoch ging es torlos in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit dann die kalte Dusche für die Tabellenführer: Die erste Großchance für Heessel verwandelte Özcan Demiray eiskalt zum 0:1. (42′). Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem umstrittenen Foul im Strafraum gab es Strafstoß für den MTV Rethmar, den Uwe Kramer sicher verwandelte (48′). Nun lagen die Nerven der Gäste blank. Für ein rüdes Foul sahen der Übeltäter zurecht „Rot“. In Unterzahl hatten die Heesseler dem MTV nun nichts mehr entgegenzusetzen. Nach starker Vorarbeit von Andy Meyer erzielte Michael Regus den Führungstreffer zum 2:1 (53′). Den Schlusspunkt des intensiven Spiels setze Sejd Komoni mit direkt verwandelten Freistoß zum Endstand (60′). Mit dem letztlich verdienten Sieg hat das Team von Trainer „Kalle“ Göbel nun die Meisterschaft und damit den direkten Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse sicher.

Nach dem Schlusspfiff brachen in Rethmar alle Dämme. Fans und Spieler lagen sich euphorisch in den Armen und verpassten dem Meistertrainer die obligatorische Bierdusche. Die spontane Meisterfeier dauerte bis tief in die Nacht.

 

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