Sonntag geht’s ins Derby nach Braunschweig

Hannover 96 mit seinem neuen Trainer Sandro Wagner muss am Sonntag, 25.10.2026, zum ersten Derby der laufenden Saison am 9. Spieltag beim Nachbarn in Braunschweig auflaufen. Die Anreise erfolgt dabei schon am Sonnabend, gefolgt von einer Übernachtung dort. Das Spiel beginnt um 13.30 Uhr und es ist ausverkauft. Hannover 96 bringt 2.100 Fans mit, was ebenfalls das maximale Kartenangebot bedeutet.
Personell muss Hannover dabei aus einige wichtige Kräfte verzichten, obwohl der Trainer meint, dass die Personallage nicht angespannt ist, weil man immer elf Spileer zusammenbekomme. Definitiv nicht dabei sein sollen Joschua Siewert, Karl Steinmann – auch Lars Gindorf fällt aus, auch Benedikt Pichler ist wegen Beschwerden im Wadenbereich beziehungsweise an der Achillessehne dazugekommen. Zudem steht Bundu für diese Partie noch nicht zur Verfügung stehen.
Derby-Fieber
Auch Sandro Wagner bestätigte am Freitag in der Spieltagskonferenz, dass ihn das Derby-Fieber schon erfasst habe, obwohl er in einer eher gefassten Art nicht unbedingt diesen Eindruck erweckte. “ Aber ich hatte ja schon Berührungspunkte mit unseren Leuten, die den Verein hier sensationell unterstützen. Da wurde mir schon von Tag eins an die Wertigkeit dieses Spiels nahegelegt.“ Aber im weiteren Gespräch fügte er hinzu, dass er tatsächlich immer gleich angespannt sei vor jedem Spiel. Aber sein Team habe sich die vergangenen Tage auf das besondere Spiel gut vorbereitet.
Der endgültige Kader wird erst nach dem Training heute zusammengestellt – dann entscheide sich, „wer in den Bus einsteigt“. Mit Blick auf Benjamin Källmann, der im vergangenen Jahr zwei Tore gegen Braunschweig gemacht hatte, dieses Jahr aber noch ohne ein einziges ist, sagte Wagner: „Wenn man mal in einem Stadion getroffen hat, macht das etwas im energetischen Bereich. Es fühlt sich dann schon anders an, wenn man in dem Stadion trifft. Von daher hoffe ich, dass er sich wieder daran erinnert, wie er dort sehr gut performt hat.“
Gegner nicht unterschätzen
Dass die Braunschweiger natürlich ihre Qualitäten haben, attestiert ihnen der hannoversche Trainer. Zudem sieht er starke Einzelspieler, gerade in der vorderen Reihe. Im Sturm haben sie zudem einen schnellen Spieler, haben mit dem Ball eine gute Struktur in der Viererkette gefunden, die sehr variabel ist und auch über die Außenverteidiger gestaltet wird, analysierte Wagner.
Zur mentalen Vorbereitung zapft Wagner alles an, was ihm Informationen zum Gegner, aber auch zum psychologischen Umfeld des Spiels gibt. Dazu gehören Leo Weinkauf, aber auch Fans aus der Kurve und langjährige Mitarbeiter. Die Kunst jedoch ist dann, so Wagner, diese Informationen zu sortieren und daraus einen guten Mix zu machen. „Ob wir ihn gefunden haben, sehen wir dann spätestens am Sonntagnachmittag“.
Anzeige



