Corona-Impfkampagne der Region Hannover erfolgreich beendet

Corona-Impfkampagne der Region Hannover erfolgreich beendet
Regionspräsident Steffen Karch (mi.) zog am Zoo Bilanz mit den Hilfsorganisationen zur mobilen Corona-Impfung - Foto: Region Hannover

15 Monate Dauer, über 370.000 Impfungen verabreicht, mehr als 80 mobile Impfteams im Einsatz: Am 30. Dezember 2022 endet die Impfkampagne gegen das Corona-Virus, die die Region Hannover im Auftrag des Landes Niedersachsen umgesetzt hat. Die Region Hannover und die vier Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter Unfallhilfe (JUH) und Malteser zogen am Donnerstag, 29.12.2022, im Zoo Hannover nun ein positives Fazit.

33 Prozent Impfungen durch mobile Teams 

„Knapp jede dritte Corona-Impfung in der Region Hannover wurde in dieser Zeit durch eines der mobilen Teams verabreicht, die im Auftrag der Region unterwegs waren“, stellte Regionspräsident Steffen Krach fest. „Gemeinsam ist es uns gelungen, ein unkompliziertes Impfangebot zur Verfügung zu stellen, so dass die Menschen die Chance hatten, sich schnell und unbürokratisch vor einem schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung zu schützen.“ Dass es gelungen sei, das Angebot an Orten aufzubauen, die leicht zugänglich waren, habe überdies zum Erfolg der Aktion beigetragen.

Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau dankte den Hilfsorganisationen für ihren beispiellosen Einsatz: „Ohne die Strukturen der Hilfsorganisationen, auf die wir in einer Lage aufsetzen konnten, in der schnelles Handeln erforderlich war, wäre die Kampagne nicht in dieser Form möglich gewesen.“ Aber auch die Kommunen hätten die Region Hannover bei der Einrichtung dezentraler Impfangebote stark unterstützt, führte Hermenau weiter aus. „So konnten wir den Wunsch der Bürgermeister, in jeder Stadt oder Gemeinde ein Angebot vorzuhalten, relativ zügig umsetzen.“

Auch Hilfsorganisationen zufrieden

Maren Spitzenberger, Geschäftsführerin des ASB Hannover, erklärte: „Der ASB hat sich gern bereit erklärt, an dieser verantwortungsvollen und neuen Aufgabe beteiligt zu werden. Es war eine Herausforderung, eine so große Anzahl von Menschen zu finden, die sich sehr kurzfristig für mehrere Monate zur Verfügung stellen konnten.“  

Auch das Fazit der Malteser fiel positiv aus: „Seit fast drei Jahren überschattet das Corona-Virus das Leben der Menschen, auch hier in der Region Hannover. Längst verfügen wir aber auch über hochwirksame Impfstoffe dagegen. Wir Malteser sind stolz darauf, dass wir seit Dezember 2020 dazu beitragen konnten, viele Menschen in der Region Hannover zu impfen – zunächst im stationären Impfzentrum, dann durch unsere Mobilen Impfteams“, sagten Jens Engel, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, und Stefanie Hacke, Leiterin der Mobilen Impfteams in der Region Hannover.

Impfangebote gab es vielfach in der Region Hannover- Foto: JPH

Zoo-Chef Andreas Casdorff als Gastgeber einer Impfeinrichtung war ebenfalls zufrieden: „Der Erlebnis-Zoo hat die Impfkampagne der Region Hannover sehr gerne mit der Bereitstellung dieser besonderen Räumlichkeit am Zoo unterstützt. Und wir sind stolz darauf, dass der Zoo auf diese Weise zur Bekämpfung der Pandemie beitragen konnte.“

Fakten zur mobilen Impfkampagne

Insgesamt erfolgten in der Region Hannover rund 2,8 Millionen Impfungen, wobei die bis zu 82 mobilen Impfteams von Oktober 2021 bis Dezember 2022 im Einsatz waren und 372.500 Impfungen zu dem Gesamtergebnis an 38 Impfstandorten beifügten. Die meisten davon wurden im Dezember 2021 mit 156.382 verabreicht. Zusätzlich waren mobile Impfteams auf Wochenmärkten, in Senioreneinrichtungen, in der Heinz-von-Heiden Arena und anderen markanten Stadtorten im Einsatz.

Dabei betrug die Impfquote der Personen mit einer und zwei Impfungen in der Region rund 84 Prozent, mit drei rund 69 Prozent und mit vier immerhin noch etwa 19 Prozent. Das gilt als überdurchschnittliche Impfquote gegenüber dem Land Niedersachsen, das mit rund 80 Prozent (eine Impfung) über 78 Prozent (zwei Impfungen), 67 Prozent (drei Impfungen) auf ebenfalls 19 Prozent mit vier Impfungen abfiel.

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