SPD Sehnde besucht Metallbau-Betrieb in Höver

6. August 2019 @

Die SPD/Grüne-Gruppe im Rat der Stadt Sehnde ist wieder auf Sommertour unterwegs. Dieses Mal ging es zur Firma „Udo Berg Metallbau GmbH“ an der Hannöverschen Straße in Höver. Am Montag, 29.07.2019, trafen sich dort unter Führung des Gruppensprechers und designierten Bürgermeisters der Stadt Sehnde Olaf Kruse unter anderem der Ortsbürgermeister Hövers, Christoph Schemschat, und der Grünen-Fraktionsvorsitzende Günter Pöser mit den Besitzern der Firma, Regina und Andreas Behrend.

Andreas Behrend (re.) erläutert den Besuchern die Arbeit des Betriebes – Foto: JPH

Die Firma „Berg“ in Höver, die von Behrend am 1. Januar 1996 mit drei Mitarbeitern übernommen worden war, hat heute 15 Arbeitskräfte und einen Jahresumsatz von mehr als einer Million Euro, wie es Andreas Behrend den Besuchern zunächst erläuterte. Zu den Arbeitsbereichen des Betriebes gehört auch ein Vertrag mit der Stadt Sehnde, der sich auf die Reparaturbetreuung der KGS und der Grundschule Rethmar bezieht. Doch 90 Prozent der Aufträge bekommt der mittelständische Betrieb über Architekten, größere Firmen und Versicherungen. „Wir verfügen über einen guten Kundenstamm“, so Andreas Behrend, „sind aber vorrangig in Richtung Hannover orientiert, sodass wir uns entschieden haben, den Betrieb räumlich in Höver zu belassen.“

Die Mitarbeiter von Behrend sind gleich in zwei Funktionen aktiv. „Bei uns betreuen spezialisierte Teams ein Projekt von der Besprechung mit dem Kunden bis zur Fertigstellung. Damit sind unsere Mitarbeiter sowohl Konstruktionstechniker wie Metallbauer.“ Dabei ist Metallbau Berg den Worten des Chefs zufolge ein eher rarer Metallbaubetrieb: “ Wir verarbeiten alle Metalle, Stahl sowie Aluminium, stellen individuelle Fertigungen her und haben daher eine hohe Flexibilität.“ Dabei reicht die Palette von Wintergärten über Treppen, Fenster bis zum Brandschutz. Dafür ist die Firma speziell zertifiziert und wird regelmäßig geprüft.

Olaf Kruse (li.) bedankte sich bei Regina Behrend für die Gastfreundschaft – Foto: JPH

Besonders die flexiblen Arbeitszeiten und –regelungen hebt die Chefin hervor. Dem Eingehen auf die Mitarbeiter und ihre Bedürfnisse kommt eine  hohe Priorität zu. Doch trotz aller Bemühungen beklagt auch Behrend das Gewinnen von Nachwuchskräften und qualifizierten Mitarbeitern. „Dieses Jahr haben wir seit längerem mal wieder einen Azubi – aus Hannover“, freut sich der Chef.

Nach einem Rundgang durch den Betriebsbereich und der Beantwortung zahlreicher Fragen der Besucher bedankte sich Kruse im Namen aller für die ausführliche und offene Information, bevor es wieder zurück nach Sehnde ging.

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