Grüne informieren sich vor Ort zu Höver-Nord

Grüne informieren sich vor Ort zu Höver-Nord
Das Gewerbegebiet Hannover-Nord wurde von rund 40 Interessierten mit Sandy Steve Choitz und Sinja Münzberg zusammen besucht - Foto: Privat
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Zu einer Informationsveranstaltung waren die Grünen aus Sehnde und die Bürgerinitiative Höver gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten der Partei, Sandy Steve Choitz, und der Kandidatin für den Regionspräsidenten, Sinja Münzberg, in den Sehnder Ortsteil gekommen. Nach dem Treffen am Kreisel des Orteinganges um 14 Uhr, ging es durch den umstrittenen Bereich, der aktuell als Gewerbegebiet ausgewiesen ist.

Alter Plan, neue Ideen

Der Bürgermeisterkandidat hatte sich bereits im Vorfeld dazu ausgesprochen, Flächennutzungspläne aus der Zeit Ende der 90er Jahre unüberprüft auch noch 2026 ausrecht zu erhalten. Sinja Münzberg wollte sich generell über das Problem ins Bild setzen lassen, – zumal im Licht der Entwicklung des neuen Industriegebietes auf der hannoverschen Ortsseite gegenüber des Postzentrums.

Mehr als 40 Teilnehmer waren mit dabei, als man sich vor Ort über Fragen wie „Was ist der aktuelle Planungsstand?“, „Welcher Prozess ist für Realisierung zu durchlaufen?“, „Wie reagieren die Landbesitzer?“ und „Welche Auswirkungen haben die Eingriffe in die Natur?“ unterhielt. Ulf Schärling wies darauf hin, dass sich in dem Bereich wieder Rebhühner angesiedelt hätten, neben Hasen und Rehwild.

Unterschiedliche Auffassungen

Nach dem Rundgang hatten die Grünen und die Bürgerinitiative noch zu weiteren Gesprächen am Grill, eingeladen – Foto: Privat

Zwar stagniert die Planung derzeit, aber die großen Parteien, darauf wies Choitz hin, hätten sich beim Frühlingsempfang für die Weiterentwicklung des Gebietes ausgesprochen. „Denn bekanntermaßen wird der finanzielle Druck auf die Stadt größer und es müssen Einnahmen generiert werden“, so Choitz. „Doch hier im Ahltener Feld und bei Sehnde sind noch freie Flächen verfügbar – beim Blumengroßmarkt und in Sehnde-Ost.“ Stefan Grote von der Bürgerinitiative sagte, dass man es im fraglichen Bereich mit 13 Eigentümern zu tun habe – einer davon sei die Stadt Sehnde – von denen die Mehrzahl privat sei. Drei Landwirte arbeiteten noch mit dem Boden. Zwar seien viele der Flächen verpachtet, aber die Eigentümer, die nicht mehr in Höver lebten, würden lieber verkaufen. „Immerhin gibt es für Bauland mehr Geld als für verpachtetes“, so Grote. „Und als Gesamtbereich erhofft sich die Stadt mehr Einnahmen, als beim Verkauf einzelner Parzellen.“

Immerhin, so wurde auch vorgetragen, verkrafte Höver bereits 60 Hektar Gewerbeflächen von insgesamt 200 in Sehnde. Das würde mit dem Gewerbegebiet Höver-Nord noch weiter zu Lasten des Ortes ansteigen. Tatsächlich, so sagte Münzberg, müsse man die Gewebeflächen insgesamt mit Blick auf die Region neu planen – nach einheitlichen Standards.

Fortsetzung

Zum Schluss dankte Choitz der Bürgerinitiative um Grote und Michael Meyrich für ihre fachkundige Unterstützung. Über Lösungsansätze und Alternativen – so den Hochwasserschutz – wurde nach dem Rundgang gegen 16 Uhr bei Getränken und Grillwaren an der Schützenstraße gemeinsam noch lange weiterdiskutiert.

Für den 27. Mai plant die Bürgerinitiative um 18 Uhr auf dem Hof Rathmann die zweite Podiumsdiskussion zu dieser Frage mit den drei Bürgermeisterkandidaten.

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