Sehnder Grüne fordern Hitze-Notfallplan von der Stadt

Sehnder Grüne fordern Hitze-Notfallplan von der Stadt
Die neue Doppelspitze der Grünen, Anne-Cécile Blanc und Jan-Ralf Pfalzer, regen einen Notfall-Plan für heiße tage an - Foto: Grüne
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Die Sehnder Grünen fordern vor dem Hintergrund des Klimawandels und der drohenden Hitzewelle einen Hitze-Notfallplan für die Stadt. „Wir müssen uns mit der Thematik beschäftigen. Es wird in den kommenden Jahren immer wieder zu Hitzewellen kommen“, sagte die Vorsitzende von Bündnis90/Die Grünen in Sehnde,  Anne-Cécile Blanc. „Das ist auch für uns vor Ort ein wichtiges Thema. Wir müssen für unsere Mitmenschen einfach gut vorbereitet sein“. Die Grünen wollen deswegen einen Notfallhitzeplan erarbeiten und haben dazu nach Angaben Blancs bereits Kontakt zum Seniorenbeirat der Stadt Sehnde aufgenommen

Die Hitzewelle

Die Hitze, die Mitte der 29. Kalenderwoche in der Region Hannover ihren Höhepunkt erreichen soll,  habe in den europäischen Ländern bereits viele Opfer gefordert. Allein Spanien habe von mehr als 360 Hitze-Toten innerhalb einer Woche berichtet, sagte Blanc. „Die Temperaturen von bis zu über 35 Grad, die wir in den nächsten Tagen erwarten, können die Schwächsten in unserer Gesellschaft schnell an ihre Grenzen bringen“, sagte sie.

Belastungen vermindern

Hohe Temperaturen belasteten den Körper extrem, die Folgen könnten schwerwiegend sein: von Dehydrierung, Thrombosegefahr, bis hin zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte. „Speziell ältere Menschen oder Menschen mit chronischen oder akuten Erkrankungen sind bei der Hitze gefährdet, und die gilt es zu schützen“, stellt Jan-Ralf Pfalzer, Co-Vorsitzender Blancs bei den Sehnder Grünen, fest. Die beiden Politiker forderten die Menschen in Sehnde auf, Achtsamkeit im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft zu zeigen. „Wir sollten in den nächsten Tagen wachsam sein, einfach nachfragen, ob alles in Ordnung ist und sicherstellen, dass genügend getrunken wird“, so Pfalzer.

Umsetzung offen

Den Entwurf eines Planes der Hitze-Hilfe gibt es derzeit seitens der Partei allerdings noch nicht, die Aufstellung soll erst noch erfolgen und dann dem Stadtrat und seinen Gremien vorgelegt werden. Eine zeitliche Bearbeitung der Forderung wird daher eher langfristig angelegt sein müssen und sich nicht für die kommende Woche auswirken können.

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