Schülerbeförderung muss verlässlich sein, fordert Regionsgruppe CDU/FDP

Schülerbeförderung muss verlässlich sein, fordert Regionsgruppe CDU/FDP
Fordert verlässliche Schülerbeförderung: Helmut Lübeck von der CDU/FDP-Gruppe in der Region - Foto: Privat

„Verlässlichkeit ist eine generelle Anforderung an einen zeitgemäßen ÖPNV. Das gilt ganz allgemein, aber in besonderer Weise für den Schülerverkehr. Nur dann gibt es ein Argument gegen Elterntaxis und nur dann werden wir dem Anspruch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerecht“, überschreibt der Regionsabgeordnete der CDU-Fraktion, Helmut Lübeck, seine Erwartungen an schnelle Korrekturen bei der Schülerbeförderung.

Schulbusse sollen verlässlicher werden

Die derzeitige Situation in einigen Teilbereichen der Region Hannover ist vor diesem Hintergrund nicht länger akzeptabel. In Neustadt, Wennigsen oder Gehrden, um nur einige Beispiele zu nennen, kommt es zu erheblichen Problemen beim Schülertransport. Die Liste der Mängel ist lang: Schulbusse kamen zu spät oder fielen ersatzlos aus, Haltestellen wurden unangekündigt nicht angefahren, Kinder wurden stehen gelassen oder mussten in übervollen Bussen zur Schule fahren. Die Eltern sind vollkommen zu Recht extrem ungehalten. Mit dem Schülerverkehr verbinden sie den Anspruch absoluter Verlässlichkeit.

Zuständig für den Schülerverkehr im Umland der Region ist RegioBus. Auftraggeber von RegioBus ist die Region Hannover. RegioBus seinerseits hat im Wege von Ausschreibungen Teile dieses Schülerverkehrs an Subunternehmen vergeben. „Und hier beginnt das Dilemma“, so Lübeck. „Es kommt vermehrt zu Mängeln.“ RegioBus reagiert mit eigenem Personal und Bussen und ist um Schadensbegrenzung bemüht. Aber auch das klappt nicht immer, auch wegen der häufigen Kurzfristigkeit der schlechten Leistungen, fügt Lübeck hinzu. „Die Folge sind Abmahnungen, Strafzahlungen durch Einbehalten von Vertragsleistungen und in einem Fall jetzt die überfällige fristlose Kündigung eines Vertrages. Nur damit fährt noch kein anderer Bus.“

Lösungen versprochen

RegioBus hat laut dem Regionsabgeordneten angekündigt, die betroffenen Fahrten jetzt – vorübergehend – in Eigenregie zu übernehmen und muss dafür an anderen Stellen das Angebot reduzieren. “Die jetzt erfolgte Kündigung eines Subunternehmers ist ein Schritt in die richtige Richtung, denen weitere folgen müssen. Für die Zeit nach den Herbstferien erwarten wir eine deutliche Verbesserung im Schülerverkehr und darüber hinaus eine nachhaltige Verlässlichkeit“, so fasst es Helmut Lübeck an die Adresse der Region Hannover und RegioBus zusammen.

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