Junge Union und CDU/FDP-Gruppe fordern Jugendbeirat – Zukunft in Sehnde mitgestalten

Die Junge Union in Sehnde und die CDU/FDP-Gruppe fordern die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirats. Mittels eines solchen Beirats sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten,  sich an Themen aus ihren Lebensbereichen zu beteiligen. Kinder und Jugendliche sollen dazu gehört werden und möchten mitgestalten, meint die Gruppe.

JU-Vorsitzende Manuela König votiert für die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbeirates – Foto: JPH/Archiv

„Mit diesem Beirat kann die Stadt Sehnde den Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben und zugleich das Interesse an Politik wecken“, so JU-Vorsitzende Manuela König. „Aus dem Konzept ‚Familienstadt Sehnde‘ ergibt sich, dass junge Menschen mitentscheiden sollen, unter welchen Lebensbedingungen sie aufwachsen und dafür auch Verantwortung übernehmen.“  Das Mitwirken und das Einbringen ihrer Meinungen erhöht bei Entscheidungen, die deren Lebensbereiche betreffen, die Perspektivenvielfalt und kann somit zu mehr Nachhaltigkeit und Akzeptanz dieser führen. Denn ein Kinder- und Jugendbeirat ist neben dem Seniorenbeirat der CDU zufolge die längst überfällige Ergänzung, um alle Generationen in den politischen Beratungen einzubeziehen.

„Relevant ist hierbei, dass das Gremium strukturell in den kommunalen Entscheidungsprozessen verankert und dadurch auch in der Tätigkeit ernst genommen wird“, betont CDU/FDP-Gruppensprecher Klaus Hoffmann.

Bisher gab es immer mal wieder einzelne Projekte,  in denen Jugendliche sich in politische Vorgänge einbringen konnten. „Wir wollen, dass die Sehnder Jugend eine dauerhafte Chance erhält, sich in die kommunalpolitischen Prozesse einzubringen und daran mitzuwirken“, erläutert Hoffmann die Zielrichtung des Antrages.

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