Summer-OpenUp: Konzert, Theater und Diskussion im Innenhof der Region

Auf den Lockdown-Winter folgt der Summer-OpenUp! Unter diesem Motto öffnet die Region anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens den Innenhof des Regionshauses für Kultur und Diskussion. Die versteckt Innenstadt-Oase wird zur Bühne und zum Picknickareal. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung übers Internet erforderlich.

Improvisationstheater startet im Hof
Die Improkokken eröffnen die Reihe – Foto: Achim Beinsen

Auftakt ist am Sonnabend, 14. August, um 17 Uhr mit den Improkokken. „Von Radelnden und Rasenden“ ist der Nachmittag überschrieben. Auf dem Programm steht Improtheater zum Thema Verkehr. Wenn die Improkokken loslegen, darf gelacht, geschmunzelt und gestaunt werden. Die erfahrene Impro-Theater-Truppe schafft Szenen aus dem Moment heraus. Keine einstudierten Texte oder Abläufe – die Spieler entwickeln ihre Figuren und die Handlung aus dem Stegreif, inspiriert von den Vorgaben das Publikums. Nur das Thema ist an diesem Nachmittag klar: Es geht um Verkehr. Ein Theatererlebnis, von dem vorher keiner weiß, wie es ausgeht.

Diskussion um Medien

Die Reihe Matinee im Foyer bekommt am Sonntag, 22. August, ein neues Zuhause und wird zur Matinee im Hof. „Bad News Are Good News? Die Rolle der Medien in der Krise“ lautet das Thema. Den Spruch „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ kennt zumindest jeder Medienschaffende. Krisen sind gut für Schlagzeilen, das Informationsbedürfnis der Menschen steigt. Für das Summer-OpenUp widmet sich die Matinee-Reihe der Rolle der Medien in der Krise. Auf dem Podium debattieren Medienwissenschaftler Professor Dr. Helmut Scherer, Medienpsychologin Dr. Petra Sandhagen und HAZ-Vize-Chefredakteur Felix Harbart mit Moderatorin Tanja Schulz. Das Publikum darf mitdiskutieren. Los geht es um 11 Uhr.

Komponist Werner Richard Heymann im Innenhof

„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört.“ So könnte die Anmoderation für die musikalische Hommage mit Liedern des Komponisten Werner Richard Heymann lauten. Tonfilmschlager wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ oder „Das gibt’s nur einmal, und kommt nicht wieder“ oder “Eine Nacht in Monte Carlo“ stammen aus seiner Feder. Helena Goldt und Atrin Madani interpretieren am Sonntag, 22. August, ab 17 Uhr, unter dem Motto „Berlin, Paris, Hollywood“ mit viel Gefühl und Esprit Operettenhits, Chanson und Tonfilmschlager. Begleitet werden sie von dem Klavier-Virtuosen Tal Balshami. Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter von Werner Richard Heymann, führt durch das Programm und erzählt über das bewegte Leben des größten UFA Komponisten.

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