„Den Menschen etwas Gutes tun“: Neuer Seelsorger im Klinikum Wahrendorff

„Den Menschen etwas Gutes tun“: Neuer Seelsorger im Klinikum Wahrendorff
Martin Zimmer hört zu und begleitet in schwierigen Situationen - Foto: Katja Eggers

Martin Zimmer ist der Neue im Team der Seelsorge von Wahrendorff. Ende September fand die feierliche Sendung in den pastoralen Dienst des Bistums Hildesheims während einer Heiligen Messe im Hildesheimer Dom statt. Zimmer erhielt eine persönliche Segnung von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Congregatio Sacerdotum a sacro Corde Jesu) für seine neue seelsorgliche Tätigkeit im Klinikum Wahrendorff.

In Wahrendorff kennt man den katholischen Theologen schon seit dem 1. Juni. Aber nun ist es offiziell und er unterstützt die evangelischen Pastorinnen Dr. Uta Blohm, Ilka Greunig und Nicole Fröchtenicht. Er hat sein Büro im Haus an der Parkstraße 7 in Köthenwald. Martin Zimmer feiert regelmäßig Gottesdienste im Dorff-Gemeinschaftshaus, bietet Andachten in den Wohnbereichen und der Lebensschule an und hält Trauerfeiern, wenn Menschen im Klinikum versterben. Zu seinen Hauptaufgaben gehören jedoch die Gespräche mit Bewohnern und Patienten. Aber auch für die Mitarbeiter sowie Angehörige hat er ebenfalls ein offenes Ohr.

„Nach zehn Jahren in der katholischen Männerarbeit habe ich nach Abwechslung und einer neuen Aufgabe gesucht“, berichtet der 39-jährige gebürtige Dresdener. Unter anderem war er als Referent in der Männerseelsorge der Bischofskonferenz und zuletzt als Geschäftsführer des Verbands katholischer Männergemeinschaften tätig. Bei der katholischen Kirche und der Diakonie hat er zudem lange in der Paarberatung gewirkt. Sein Studium absolvierte er in Erfurt und Irland. Der neue Seelsorger tritt die Nachfolge des verstorbenen Diakons Werner Mellentin an. Anders als dieser übt Martin Zimmer sein Amt jedoch nicht ehrenamtlich, sondern mit einer Vollzeitstelle aus.

„Für die Menschen bringe ich hier vor allem viel Zeit mit“, sagt er. Den Begriff Seelsorge legt er dabei aber sehr breit aus. „Ich kann die Menschen hier nicht herausholen, aber ich kann für sie da sein und ihnen etwas Gutes tun“, erklärt er. „Das müssen dann gar nicht immer Gespräche sein. Ich war auch schon mal mit jemandem einkaufen.“

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