Deutschlandpremiere: „The Night Holocaust Concert“ im HCC

7. November 2019 @

Der 27. Januar 1945 ist untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden: Als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnert das Datum seit 2005 an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. 2020 jährt sich der Tag zum 75. Mal. Aus diesem Anlass bringt die Region Hannover in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, der Villa Seligmann und dem Verein für Völkerverständigung und Toleranz ein internationales Konzertereignis nach Hannover. „The Night Holocaust Concert“ steht für Zusammenhalt, Erinnerung und Toleranz und feiert am Montag, 27. Januar 2020, 19 Uhr, im Kuppelsaal des HCC am Theodor-Heuss-Platz 1 in Hannover seine Deutschlandpremiere. Der Eintritt ist frei.

Kostenlose Premiere im HCC in Hannover – Foto: D. Matvejev

Konzert für Elli Wiesel

Das Konzert verbindet die liturgische Synagogal-Musik von Leib Glantz in der Orchesterfassung, komponiert von Maestro Joseph Ness, mit Textauszügen aus dem Buch „Die Nacht“ von Elie Wiesel. In seinem Werk schildert der amerikanisch-rumänische Holocaustüberlebende, Friedensnobelpreisträger, Schriftsteller, Hochschullehrer und Publizist die zutiefst bewegende und eindringliche Erinnerung an seine Zeit als 15-Jähriger im Vernichtungslager Auschwitz. Der Konzertabend ist Wiesel gewidmet.

Textlesung von Sebastian Koch

Die Textausschnitte, zur Deutschland Premiere gelesen vom international ausgezeichneten Schauspieler Sebastian Koch, und die symphonische Musik verbinden sich zu einer Gesamtkomposition und werden unter der musikalischen Leitung von Maestro Arkardi Feldman mit dem Symphonieorchester Kaliningrad und dem Staatschor Vilnius sowie weiterer Mitwirkenden zu einem beeindruckenden Erlebnis mit nachhaltiger Wirkung. Die Welturaufführung des „The Night Holocaust Concert“ fand im Januar 2019 in Kaliningrad statt, einer besonderen Schnittstelle russischer und deutscher Geschichte. Partnerin der Premiere war auch hier bereits die Region Hannover.27.01.20

Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zu der Veranstaltung zu ermöglichen, ist der Eintritt kostenfrei, jedoch ist die Platzzahl auf maximal 3600 Gäste beschränkt. Wie die Karten ausgegeben werden, erfahren Sie ab Sonnabend, 30. November 2019, online übers Internet.

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