Stauprognose für das kommende Wochenende 14. bis 16. August 2026

Auch am kommenden Wochenende bleibt der Reiseverkehr auf hohem Niveau, so der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose. Mit dem Ende der Ferien in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen nimmt der Rückreiseverkehr deutlich zu. Gleichzeitig haben sieben Bundesländer sowie zahlreiche Nachbarstaaten noch Sommerferien. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt am Sonnabend, 15. August, und das italienische Ferragosto verschärfen die Verkehrslage zusätzlich.
Vor allem am Freitagnachmittag und -abend sind die Autobahnen in Richtung Süden und an die Küsten stark belastet. Der ADAC erwartet die größten Staus im Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag und -abend, insbesondere aus dem Süden in Richtung Norden sowie von der Nord- und Ostsee. Ausflügler, zahlreiche Volksfeste und Veranstaltungen wie die DTM auf dem Nürburgring sowie rund 1.000 Autobahnbaustellen sorgen zusätzlich für Verzögerungen.
Für Lastwagen über 7,5 Tonnen ist das Ferienfahrverbot an Sonnabenden von 7 bis 20 Uhr in mehreren Bundesländern wegen der niedrigen Wasserstände aufgehoben.
Staustrecken im Norden
Besonders staugefährdete Autobahnen im Norden in beiden Richtungen
- A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund
- A 2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
- A 4 Dresden – Görlitz
- A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg
- A 9 Leipzig/Halle – Nürnberg
- A 10 Berliner Ring
- A 13 Berlin – Dresden
- A 20 Lübeck – Rostock
- A 24 Hamburg – Schwerin
Auch in den Nachbarländern bleibt die Verkehrslage angespannt. Auf der West Autobahn (A 1), der Tauern Autobahn (A 10), der Karawanken Autobahn (A 11), der Inntal Autobahn (A 12) und der Brenner Autobahn (A 13) in Österreich muss mit erheblichen Verzögerungen gerechnet werden. Die Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke bremsen den Verkehr auf der Brennerautobahn zusätzlich aus. Auch auf der Fernpassstraße (B 179) und der Arlbergstraße (B 197) müssen Autofahrer mit längeren Staus rechnen. Bei der Einreise nach Deutschland können aufgrund der Grenzkontrollen zusätzlich Wartezeiten entstehen.
Der ADAC empfiehlt, die Stoßzeiten möglichst zu meiden, ausreichend Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.
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