Höhepunkt des Schützenfestes in Sehnde: der Umzug am Sonntag

Höhepunkt des Schützenfestes in Sehnde: der Umzug am Sonntag
Hauptmann Peter Dornheim und Adjutant Jürgen Fiala (v.li.) führten dem Umzug an - Foto: JPH
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Das Sehnder Schützenfest, dass für viele Bürger und Schützen das Symbol der Freiheit nach dem Lockdown der Corona-Pandemie war,. Bereits am Freitagabend war der Besuch auf dem Festplatz gut (SN berichtete) und am Sonnabend war die Schützengesellschaft unterwegs, um bei den Königen die Scheiben aufzuhängen. Begleitet wurden die Schützen dabei von zwei Blaskapellen. Am Sonntag, 05.06.2022, hatte das Fest dann seinen Höhepunkt. Viele Besucher säumten die Straßen des Festumzuges, der von der Polizei und der Feuerwehr begleitet wurde. Mit dabei war auch die neue Drehleiter, die dabei erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Ausmarsch mit viel Beteiligung

Die Schützen aus Höver hatten am vorherigen Wochenende gefeiert – Foto: JPH

Fast pünktlich um 14.30 Uhr setzte sich der Festzug, angeführt von Hauptmann Peter Dornheim und Adjutant Jürgen Fiala vom Backhausring auf die übliche Route durch die Sehnder Innenstad in Marsch. Als Änderung ging der Umzug dieses Mal jedoch nicht durch die Wiesenstraße, die wegen des Glasfaserausbaus gesperrt war. Ersatzweise marschierten die Schützen, die Vereine und Organisationen dieses Jahr durch die Fimbergstraße.

Sieben Schützenvereine – aus Sehnde, Klein Lobke, Bolzum, Rethmar, Haimar, Bilm und Höver – , vier Musikzüge und zahlreiche Vereine aus Sehnde, darunter die DLRG, der TVE Sehnde, der RGF und die Feuerwehr waren wieder mit dabei – auch wenn der Zug zahlenmäßig kürzer wirkte. „Es sind mehr Vereine gekommen, als angemeldet waren“, sagte Adjutant Fiala vor dem Abmarsch. Entlang des Marschweges wurden Fähnchen von den Sehnder Schützen verteilt – und auch die begleitende Polizei bekam einen entsprechenden Schmuck. Die Straßen waren gut gesäumt, viele Familien nutzten das Angebot, nach dem Umzug mit auf den Festplatz zu gehen und sich dort zu vergnügen.

Festplatz gut besucht

Der TVE Sehnde stellte das größte Kontingent im Zug – Foto: JPH

Nach dem Umzug gaben die drei Musikzüge und das Blue Eagle Drum Corps im Festzelt noch eine stationäre Probe ihres Könnens. Dabei gab es für die Musiker viel Applaus, bevor dann DJ Playman noch ein letztes Mal die Tanzfläche im Festzelt ins Visier nahm. „Nach drei Tagen Schützenfest können wir als Bilanz nur feststellen: Das war ein toller Erfolg!“, schrieben die Sehnder Schützen im Internet. „Die Arbeit, die in dieses Fest gesteckt wurde, hat sich gelohnt. Deshalb wollen wir uns bei den Helfern und allen Gästen, die mit uns gefeiert haben, herzlich bedanken.“

Das Schützenfest, mit dem neuen Anbieter Benjamin Koch, wurde in Sehnde gut angenommen und es bleibt zu hoffen, dass sich Schützenverein und Veranstalter auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen können.

Auch die Polizei war mit Fähnchen ausgerüstet worden und bildete den Abschluss – Foto: JPH
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