Austausch zwischen Iltener Ortsrat und neuer Leitung der JVA Sehnde

Eine Delegation des Iltener Ortsrates hat sich kürzlich mit der neuen Anstaltsleiterin der Justizvollzugsanstalt Sehnde, Simona Walter, zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Begleitet wurde das Gespräch vom Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Aufgaben und Aufgaben des Justizvollzugs sowie die Bedeutung der JVA Sehnde für die Region. Mit einer Belegungsfähigkeit von 519 Haftplätzen – davon 439 im geschlossenen Vollzug und 80 in der Untersuchungshaft – zählt die Einrichtung zu den größten Justizvollzugsanstalten in Niedersachsen. Ergänzt wird das Angebot durch die angeschlossene Abteilung in Burgdorf, die dem offenen Vollzug zugeordnet ist. Dort haben geeignete Gefangene unter anderem die Möglichkeit, im Rahmen des sogenannten Freigangs einer Beschäftigung außerhalb der Einrichtung nachzugehen. Ziel ist es, die Wiedereingliederung in die Gesellschaft aktiv zu fördern.
Resozialisierung im Mittelpunkt
Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass eine erfolgreiche Resozialisierung einen wesentlichen Beitrag zur inneren Sicherheit leistet. Neben den Justizvollzugsbediensteten übernehmen auch ehrenamtlich Engagierte eine wichtige Rolle, indem sie Brücken zwischen Strafvollzug und Gesellschaft bauen. Besonders hervorgehoben wurde zudem die Arbeit des Fördervereins, der sich für mehr Verständnis zwischen Öffentlichkeit, Inhaftierten und Beschäftigten einsetzt und Projekte der Kriminalprävention unterstützt.
Der gemeinsame Austausch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv und gewinnbringend bewertet und soll künftig fortgesetzt werden.
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