Schwerer Unfall in Sehnde: Zwei Verletzte auf B 65/B 443

Zu einem Verkehrsunfall ist es am Sonntagnachmittag, 1.12.2019, in Sehnde auf der B 65/B 443 an der Tankstelle auf der Iltener Straße gekommen. Dort waren ein Hyundai und ein Opel Zafira nahezu frontal aufeinander gestoßen. Deswegen gab es um 14.27 Uhr Alarm für die Sehnder Ortsfeuerwehr mit dem Hinweis, dass einer der beteiligten Wagen anfinge zu brennen.

Der Unfallhergang wird noch ermittelt – beide Fahrer wurden verletzt – Foto: JPH
Alarmierung um 14.25 Uhr

Um 14.25 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung über einen Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen auf der B 65 vor der Aral Tankstelle in Sehnde. Dabei solle ein Wagen solle stark qualmen, so die Anrufer. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle die Ortsfeuerwehr Sehnde, die umgehend mit dem Rüstwagen, dem Tanklöschfahrzeug und dem Löschgruppenfahrzeug anrückte.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass der Qualm von auslaufendem Kühlwasser stemmte, dass auf heiße Motorteile tropfte. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrsregelung und sperrte die Fahrspur der beiden Bundesstraßen in Richtung Hannover komplett. Die Umleitung erfolgte ab der Straße“ Am Stadion“ über das ehemalige Gaststättengelände und die Araltankstelle zurück auf die reguläre Fahrbahn.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit – Foto: JPH
Notarzt und Rettungsdienst vor Ort

Beide am Unfall beteiligten Fahrer, ein 57-Jähriger und eine 72-Jährige, zogen sich Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst und dem eingesetzten Notarzt zunächst an der Unfallstelle versorgt und anschließend mit zwei Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Eine dritte Mitfahrerin konnte unverletzt aus dem Fahrzeug steigen. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr bis zum Abschluss der Unfallaufnahme durch die eingetroffene Unfallforschung abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Zudem nahmen die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereist und wurden abgeschleppt.

Unfallursache noch unklar

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden. Vor Ort waren die Feuerwehr mit 22 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und die Polizei im Einsatz. Zudem war die Unfallforschung vor Ort mit zwei Fahrzeugen und vier Personen.

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