Zehn PKW in Unfall auf der A 7 verwickelt – zwei Unfallverursacher fliehen

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Bereits am Sonnabendvormittag, 23.04.2022, sind mehrere Fahrzeuge bei Wedemark auf der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg aufeinandergeprallt. Im zähfließenden Verkehr überholten zuvor zwei Wagen rechts und scherten dann knapp vor dem VW Polo eines 31-Jährigen ein. Der wurde so zu einer Bremsung gezwungen. In der Folge fuhren der nachfolgende Mercedes einer 61-Jährigen und sechs weitere Fahrzeuge ineinander. Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt und es gab eine einstündige Vollsperrung.

Nach aktuellen Erkenntnissen der Autobahnpolizei in Hannover fielen gegen 10.10 Uhr eine silberne Limousine und ein schwarzer SUV auf der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg auf, da sie im zähfließenden Verkehr waghalsige Fahrmanöver veranstalteten. Sie überholten teilweise auf der rechten Seite und hielten keinen Sicherheitsabstand ein. Beim Einscheren vor dem VW Polo eines 31-Jährigen zwangen sie diesen damit zur starken Bremsung. Eine hinter ihm fahrende 61-Jährige konnte ihre Mercedes der A-Klasse nicht mehr rechtzeitig bremsen. Die Mercedes kollidierte mit dem Polo. In der Folge prallten weitere sechs nachfolgende Autos aufeinander, während sich die beiden Verursacher laut Polizei vom Unfallort entfernten.

Zahlreiche Rettungskräfte, die Feuerwehr und die Polizei wurden alarmiert. Sie fanden mehrere beschädigte Fahrzeuge auf dem mittleren und linken Fahrstreifen vor und versorgten zahlreiche verletzte Personen. Die Polizei sperrte die gesamte Autobahn in Richtung Hamburg, um die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme zu ermöglichen. Nach etwa einer Stunde leiteten Einsatzkräfte der Autobahnpolizei den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Freie Fahrt gab es jedoch erst wieder gegen 13.10 Uhr. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa 13 Kilometern bis zur Anschlussstelle Großburgwedel.

Insgesamt wurden dreizehn Beteiligte leicht verletzt, darunter ein sechs Monate altes Baby. Ein Fahrer im Alter von 78 Jahren und seine 81-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen. Drei Rettungswagen fuhren Verletzte in Krankenhäuser. Alle acht beteiligten Autos, die noch am Unfallort waren, mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt 45.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu der flüchtenden silbernen Limousine oder dem schwarzen SUV geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511/109-89 30 bei der Autobahnpolizei in Hannover zu melden.

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