Brand in der JVA Hannover

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Ein 30-jähriger Insasse der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover an der Schulenburger Landstraße im hannoverschen Stadtteil Hainholz ist Dienstag, 15. Mai, bei einem Feuer in seiner Zelle leicht verletzt worden. Er hat seine Räumlichkeiten dabei selbst vorsätzlich in Brand gesetzt.

Der Zellenbrand war schnell unter Kontrolle – Foto: JPH

Bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge waren die Flammen gegen 18 Uhr in der Zelle des 30-Jährigen ausgebrochen. Aufmerksame Mithäftlinge und ein JVA-Pastor informierten die Justizangestellten, die umgehend die Feuerwehr alarmierten. Nachdem der Insasse aus seiner Zelle gerettet wurde, konnte der Brand in dem Räume gelöscht werden. Mit einer leichten Rauchgasvergiftung kam der 30-Jährige zur stationären Beobachtung in eine Klinik.

Heute haben Ermittler des Fachkommissariats für Brandermittlungen die Haftzelle, die zurzeit nicht nutzbar ist, untersucht. Sie gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung durch den 30-Jährigen als Ursache für das Feuer aus. Der entstandene Schaden beläuft sich auf zirka 10 000 Euro.

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