Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen fördert Lehrter und Sehnder Tafel

Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen fördert Lehrter und Sehnder Tafel
Oliver Falk (VB Sehnde), Hans-Jürgen Grethe (Tafel Sehnde), Sabine Stellmacher (Helferin Sehnde), Marion Glaß (Tafel Lehrte), Björn Zühlke, (VB Lehrte), Hans-Gerhard Schölzel (Vorsitzender Lehrter Tafel) und Volker Böckmann (Vorstandsmitglied der Volksbank) (v.li.) bei der Spendenübergabe – Foto: JPH

Die Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen spendet die diesjährigen Einnahmen aus den Startgeldern ihres jährlichen Golf-Cups von insgesamt 5.000 Euro an die Tafeln in Sehnde und Lehrte. Beide Einrichtungen können sich über eine Spende von je 2.500 Euro freuen. Die Spenden wurden am Dienstag, 18.10.2022, in Lehrte übergeben.

Zu einem für die Tafeln aus Sehnde und Lehrte freudigen Ereignis hatten sich am Dienstagnachmittag die Spitzen der beiden Tafeln in Lehrte an der Gartenstraße eingefunden. Dorthin luden der Vorstandsvorsitzende der Volksbank, Volker Böckmann, gemeinsam mit den beiden Filialleitern in Lehrte, Björn Zühlke, und in Sehnde, Oliver Falk, ein, um den Organisationen jeweils einen Scheck zu überreichen. Die Tafel Sehnde wurde vertreten von Sabine Stellmacher und Hans-Jürgen Grethe, die Lehrter Tafel war mit dem ersten Vorsitzenden, Hans-Gerhard Schölzel und der zweiten Vorsitzenden Marion Glaß gekommen.

Großer Bedarf an der Tafelarbeit

Die Sehnder Tafel ist seit 20 Jahren in der Stadt aktiv und betreut zur Zeit rund 300 Personen, von denen 50 Prozent einmal wöchentlich zur Ausgabe auf das hastra-Gelände an der Peiner Straße kommen. Zweimal wöchentlich erhalten die 133 ukrainischen Vertriebenen eine Lieferung an ihre Gemeinschaftsküche in der Flüchtlingsunterkunft. Die Tafel hatte auch während er Corona-Zeit nicht geschlossen und betreute die Personen in der Grundsicherung, die bedürftigen Rentner und Alleinerziehenden.

Hans-Jürgen Grethe bei der Ausgabe der Sehnder Tafel – Foto: Privat/Archiv

Die 15 Jahre alte Lehrter Tafel hat rund 390 Familien in der Betreuung, die insgesamt mehr als 1.100 Personen, davon 419 Kinder, umfassen. „Durch den Krieg in der Ukraine sind die Zahlen bei uns wieder erheblich angestiegen“, sagte Schölzel. „Wir geben alle zwei Tage aus und holen täglich Waren ab. Dabei haben wir festgestellt, dass die hochwertigen Dinge zunehmen, denn beim  Einkauf greifen offensichtlich die Menschen eher zu preiswerten Waren.“ Damit das auch klappt, fährt die Tafel mit ihren drei Fahrzeugen und den 85 ehrenamtlichen Helfern rund 42.000 Kilometer pro Jahr.

Golfturnier für die Spenden

„Ihr Engagement kann nicht hochgenug eingeschätzt werden“, sagte Volker Böckmann bei der Scheckübergabe an die Tafeln. „Die Arbeit ist wichtig, da auch die Kommunen derzeit nur Löcher stopfen können und wenig Handlungsspielraum haben. Die jährlichen Berichte sind immer wieder erschreckend, da treffen Welten aufeinander.“

Die Spenden wurden mit einem Golfturnier eingespielt – Foto: Pexels auf Pixabay

Umso schöner war es für ihn, die Tafeln mit Geldern aus dem jährlichen Golfturnier der Volksbank unterstützen zu können. Denn  Mitte August fand wieder der beliebte Golf-Cup der Volksbank im Golfclub Gleidingen statt. Rund 55 Gäste spielten bei herrlichem Sommerwetter ein 18-Loch-Turnier. Dabei wurden die eingenommen Startgelder auch in diesem Jahr von der Volksbank eG großzügig 1:1 aufgerundet, um diese den beiden sozialen Einrichtung in ihrem Geschäftsgebiet zu spenden. „Für den guten Zweck haben sogar Leute gespendet, die dieses Jahr nicht am Turnier teilnehmen konnten“, freute sich Böckmann.

Betrag gut angelegt

Hans-Gerhard Schölzel sagte bei der Übergabe, dass man den Betrag einbringen werde in die Beschaffung eines weiteren Kleintransporters, der mit einer Kühleinrichtung versehen ist. Dazu habe man auch schon Spenden der Rotarier und Lions als Zuschuss erhalten. Und über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank eG ist es der Lehrter Tafel gelungen, weitere rund 7.600 Euro für ihr Vorhaben zu sammeln.

Die Sehnder Kollegen werden den Betrag in die Beschaffung von Lebensmitteln einbringen, da diese „wegen der wirtschaftlichen Situation nicht mehr so reichlich gespendet werden“, so Grethe, – und einen Teil des Betrages für die Neueinrichtung der Tafelräume im Bundessortenamt zurücklegen.

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