Verkehrslage in der Region Hannover am Freitagabend

In der Region Hannover hat die Polizei verschiedene Vorfälle, Sperrungen und Rettungseinsätze seit Beginn des Schneefalls zu verzeichnen gehabt.
Rund 90 Einsätze im Zusammenhang mit der Verkehrslage in der Region Hannover insgesamt sind gemeldet worden, davon waren 32 Verkehrsunfälle – ein Unfall mit einer leicht verletzten Person-, der Rest waren festgefahrene Lastwagen und Personenwagen.
Region Hannover
Losging es um 4.40 Uhr auf der A 7 mit Fahrtrichtung Kassel in Höhe Anschlussstelle Mellendorf. Hier kollidierte ein Fahrzeug mit der Schutzplanke. Im weiteren Verlauf des Staus ereignet sich ein Folgeunfall zwischen zwei weiteren Fahrzeugen, wobei ein Fahrer wurde leicht verletzt wurde.
Um 5.55 Uhr ging es auf der A 2 mit Fahrtrichtung Dortmund zwischen Garbsen und Wunstorf-Luthe weiter. Ein Lastwagen drehte sich auf linkem Fahrstreifen und prallte gegen die Mittelschutzplanke, wodurch alle Fahrspuren blockiert wurden. Zudem brach ein Brand an der Hinterachse des Zuges aus, der durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Es entstand durch die Vollsperrung ein größerer Rückstau.
Gegen 9.55 Uhr war diese Unfallaufnahme abgeschlossen. Der 57 Jahre Lastwagenfahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf zirka 35.000 Euro geschätzt. Um 9.55 Uhr wurden alle Fahrstreifen wieder freigegeben.
Um 6.15 Uhr kollidierte im Stadtgebiet Hannover auf der Göttinger Chaussee ein Funkstreifenwagen auf einer Einsatzfahrt mit zwei Personenwagen, wobei eine beteiligte Insassin leicht verletzt wurde.
Um 6.59 Uhr stieß in der Plauener Straße ein Linienbus durch die glatte Straße mit geparkten Fahrzeugen zusammen. Es gab keine Verletzten.
Im Verlaufe des Morgens wurde außerdem die Flughafenstraße wegen querstehender Lastwagen voll gesperrt. Darüber hinaus waren in den Stadtteilen zahlreiche lokale Sperrungen und Behinderungen zu verzeichnen gewesen.
Sehnde

Auch in Sehnde hat es alle umliegenden Straßen in und aus der Stadt heraus getroffen. Zeitweise waren die Straßen zwischen Lehrte und Sehnde, Ilten und Sehnde, Sehnde und Bolzum, zwischen Wassel und Müllingen (B 443 – Müllinger Straße), die B 65 an verschiedenen Stellen und die Billerbachstraße innerorts ge- und versperrt. Inzwischen läuft der Verkehr weitgehend frei, Schneeglätte ist allerdings im gesamten Stadtbereich nachwievor vorhanden und zwingt alle Verkehrsteilnehmer weiterhin zu vorsichtigem Verhalten.
Der Winterdienst der Stadt Sehnde war und bleibt, unterstützt durch zusätzliche private Fahrzeuge, ständig im Einsatz und räumt nach den drei Prioritäten.
aha in der Region
Bei der Entsorgung am Freitag gab es einige Komplikationen. Insgesamt haben sich dabei Entsorgungsfahrzeuge festgefahren. Zudem gab es einen wetterbedingten Unfall im Bereich Gehrden/Ronnenberg/Empelde.

Aufgrund der außergewöhnlichen Wetterlage hat die Sicherung der Hauptverkehrsstraßen und Rettungswege oberste Priorität für den Kräfteansatz. Es geht dabei in erster Priorität darum, den Verkehrsfluss der Hauptadern zu garantieren. Deshalb werden Velorouten und Nebenstraßen aktuell nachgelagert bearbeitet, so aha. Rund 280 Beschäftigte sind aktuell im Schichtbetrieb unterwegs, unterstützt durch Kollegen aus der Verwaltung und von den Wertstoffhöfen. Rund 200 Fahrzeuge sind im Volleinsatz; die Werkstatt sichert die Einsatzfähigkeit im Notdienst ab. Die Alger mit Streumitteln sind gefüllt, eine Nachlieferung trifft am 12. Januar ein.
Volleinsatz am Wochenende
Angesichts von erneutem Schneefall und extremer Kälte bereitet sich aha auf eine Verschärfung der Lage vor. Deshalb wird die Präsenz am Wochenende auf 300 Beschäftigte aufgestockt, zusätzlich unterstützt durch Personal der Stadt Hannover. Bei starkem Frost stellt aha vom reinen Sole-Verfahren auf das wirkungsvollere Feuchtsalz (FS 30) um, denn nach dem Schneefall am Sonnabend sorgen sinkende Temperaturen für massive Gefahr durch überfrierende Nässe.
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