Top-Ruderer beim diesjährigen Row & Run des RGF in Sehnde

Top-Ruderer beim diesjährigen Row & Run des RGF in Sehnde
Insgesamt 49 Starter aus vier Vereinen nahmen am Row and Run 2026 in Sehnde teil - Foto: Ronja Kampmann
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Bereits zum vierten Mal lud der Ruderverein für das Große Freie Lehrte/Sehnde (RGF) zum Row & Run nach Sehnde ins Sportzentrum der Stadt an der Chausseestraße ein. Dort wurden durch die Veranstalter 49 Teilnehmer aus vier Rudervereinen begrüßt – ein neuer Teilnehmer Rekord.

Nachdem das Organisationsteam des RGF am Freitagabend, 06.02.2026, im Gymnastik- und Sporttheorieraum im Sportzentrum die Ruderergometer und die Verpflegungsstation aufgebaut sowie die Tartanbahn in der Sportanlage hergerichtet hatten, hieß es am Sonnabendvormittag um 10 Uhr dann: „Ready! Set! Go!“. In 16 verschiedenen Rennen lieferten sich die 49 Athleten von da an spannende Duelle.

Row & Run

Doch was genau ist eigentlich ein „Row & Run“? Wie der Name schon sagt, ist es eine Mischung aus Rudern und Laufen, ein Duathlon. Zuerst wird eine bestimmte Strecke auf dem Ruderergometer gerudert – je nach Altersklasse zwischen 500 und 2.000 Metern – und nach zirka zwei Stunden Pause ist dann eine Laufstrecke dran – ebenfalls abhängig von der Altersklasse zwischen 800 und 3.000 Metern. Anschließend werden die beiden erreichten Zeiten addiert und die Person, die die niedrigste Gesamtzeit hat, darf sich Gesamtsieger nennen.

Die Wettkämpfe

Die jüngsten Starter waren jünger als Jahrgang 2014. Sie gingen über 500 Meter auf dem Ruderergometer und 800 Meter auf der neuen Tartanbahn gegenüber des Sportzentrums an den Start. Oskar Hejpeter vom Hildesheimer Ruderclub setzte sich dabei gegen zwei weitere Hildesheimer, einen RGFler und einen Braunschweiger durch und festigte durch das anschließende Laufen den ersten Platz.

Bei den jüngsten Mädels war es sogar noch aufregender: Während der RGF auf dem Ergometer einen Doppelsieg durch Rike Schuchardt und Martha Lahmann erreichte, konnte sich Friederike Malek vom Bückeburger Ruderverein mit einem zweiten Platz beim Laufen auf Platz eins katapultieren – und somit den Gesamtsieg sichern. Bei den Jungen Jahrgang 2012/2013 siegte über jeweils 1.000 Meter Jan Dreßel aus Bückeburg, bei den Mädchen in dieser Altersklasse Edda von der Haar vom RGF.

In den Rennen der B-Junioren und Juniorinnen (Jahrgang 2010/2011) und dem der A-Junioren und A-Juniorinnen (Jahrgang 2008/2009) überzeugten jeweils RGFler. Jan Kolle und Inga Wiekenberg setzten sich von ihren Kontrahenten auf der 1.500 Meter Ergo-Strecke und 3.000 Meter Laufstrecke gut ab. Auch Malte Kotter, der im Sommer 2025 auf den Deutschen Meisterschaften U 17 Vizemeister im Achter wurde, hatte auf der 2.000 Meter-Distanz auf dem Ergo und der 3.000 Meter-Laufstrecke deutlichen Abstand zu seinem Gegner und siegt somit ebenfalls.

Im Rennen acht, den A-Juniorinnen, siegte Pauline Offe, die einzige Starterin ohne Rudervereinszugehörigkeit in einer sehr beachtlichen Gesamtzeit.

Die erwachsenen Teilnehmer

In den Rennen der Männer und Frauen ab Jahrgang 2007 – 2.000 Meter Rudern und 3.000 Meter Laufen – starteten dann „echte“ Rudergrößen. Im größten Starterfeld der Veranstaltung startete Florian Schulze (Jahrgang 2007) vom Hildesheimer Ruderverein, amtierender U 19 Weltmeister im Doppel-Vierer. Wie zu erwarten, ruderte er sich mit 6:32 Minuten auf den ersten Platz mit einem Abstand von zehn Sekunden zu Jonas Vierke vom RGF. Beim Laufen wurde es ein wenig spannender. Da beim Laufen sowohl die Frauen als auch die Männer gleichzeitig starteten, setzten sich die schnellsten drei Läufer gleich vorne ab. Johanna Reichardt (Jahrgang 1997) aus Bückeburg, die in der Vergangenheit ebenfalls bereits mehrfach erfolgreich bei Europa- und Weltmeisterschaften für den Deutschen Ruderkader startete, führte gemeinsam mit Sean Hempel vom RGF das Rennen an. Die ersten 2.200 Meter hielt Schulze das Tempo, fiel dann allerdings ein wenig ab. Hempel lief in 10:45 Minuten und Reichardt in 10:51 Minuten ins Ziel.

Auch wenn Schulze 16 Sekunden später ins Ziel kam, reichte es für ihn für den Gesamtsieg bei den Männern, da zwischen ihm und Hempel auf dem Ergometer mehr als 50 Sekunden Abstand lagen. Reichardt setzte mit ihrer Laufzeit ein Ausrufezeichen und kam mehrere Minuten vor ihren drei Konkurrentinnen vom RGF ins Ziel. Da sie auch auf dem Ergo am Vormittag bereits deutlich siegte, konnte sie sich über den Gesamtsieg freuen.

Bei den Männern 46 Jahre und älter siegte Denis Piper für den RGF gegen zwei andere Starter aus Braunschweig und Sehnde über jeweils 1.000 Meter.

Mit sieben Gesamtsiegen für den RGF und einer Menge Spaß bei den Wettkämpfen ging es Sonnabendnachmittag wieder an den Abbau. Alle waren sich einig, dass das Event auch 2027 wieder stattfinden solle und gerade bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen, die das Training auf dem Mittellandkanal wegen Eisgangs nicht ermöglichen, eine tolle Abwechslung bietet.

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