SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Matthias Miersch auf Sommertour im Wahlkreis

Unter dem Motto „Zukunft vor Ort gestalten“ war der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Matthias Miersch, in der ersten Augustwoche im Rahmen seiner Sommertour in seinem Wahlkreis unterwegs, um mit Fachleuten und Engagierten ins Gespräch zu kommen und Anregungen für die politische Arbeit in Berlin mitzunehmen.
Die Sommertour stand unter drei thematischen Schwerpunkten:
1. Demokratie, soziale Infrastruktur und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Eine starke Gesellschaft braucht verlässliche Strukturen und engagierte Menschen vor Ort. Zum Auftakt seiner Sommertour besuchte Miersch das Pattenser Bad, das mit rund vier Millionen Euro aus Bundesmitteln unterstützt wird, und informierte sich über den Stand der Sanierung sowie die Umsetzung des Bundesförderprogramms. Als Ort für Sport, Bildung und Begegnung ist das Bad ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge.
Auch bei Gesprächen in der Victors Residenz Margarethenhof in Laatzen, mit Vereinen und Verbänden auf dem Hof Falkenhagen in Sehnde (SN berichtete) sowie beim neu entstehenden Zentrum für soziale Dienste des ASB in Barsinghausen standen zentrale Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Mittelpunkt: die Zukunft der Pflege vor dem Hintergrund der Pflegereform, die Unterstützung älterer Menschen, die Bedeutung des Ehrenamts und die Frage, welche Strukturen eine Gesellschaft auch in Krisenzeiten braucht.
Die Gespräche machten deutlich, dass der Bund genau dort unterstützen muss, wo Kommunen, soziale Einrichtungen und Ehrenamtliche täglich Verantwortung übernehmen – von der Sicherung wichtiger Infrastruktur bis zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
2. Bezahlbares Wohnen, Versorgung vor Ort und gesellschaftliche Teilhabe
Bezahlbarer Wohnraum, lebendige Ortskerne und gute Angebote vor Ort sind zentrale Bausteine sozialer Gerechtigkeit. In Springe-Lüdersen informierte sich Matthias Miersch bei den Wohnungsgenossenschaften „RaumHaus eG“ und „Zur Schille eG“ über gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnen sowie über Fragen der Finanzierung und der Weiterentwicklung bestehender Förderprogramme.
Die Gespräche zeigten, dass es verlässliche politische Rahmenbedingungen braucht, damit Kommunen, Genossenschaften und lokale Akteure Lösungen für Wohnen, Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe entwickeln können.
3. Klimaschutz, Energie und wirtschaftliche Transformation
Die weiteren Termine der Sommertour standen im Zeichen der Energiewende. Bei Besuchen im Naturbad Uetze, am enercity Solarpark in Lehrte-Ahlten zusammen mit der Vorstandsvorsitzenden Aurélie Alemany sowie bei der Firma Brokering in Seelze im Austausch mit der ENER:GO Energiegenossenschaft Calenberger Land eG ging es um erneuerbare Energien, Photovoltaik, Mieterstrommodelle und die Umsetzung der Transformation vor Ort.
Bei diesen Terminen wurde deutlich, dass Kommunen, Unternehmen und Energiegenossenschaften eine wichtige Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien übernehmen und es verlässliche politische Rahmenbedingungen braucht, damit Investitionen und neue Projekte umgesetzt werden können.
Den Abschluss der Sommertour bildete die öffentliche Diskussionsveranstaltung „Lasst uns reden“ in Seelze. „Der direkte Austausch mit den Menschen in meinem Wahlkreis ist für meine Arbeit unverzichtbar. Denn gute Bundespolitik entsteht nicht nur in Berlin, sondern im Gespräch mit denjenigen, die vor Ort Verantwortung übernehmen – in Kommunen, Unternehmen, Vereinen und sozialen Einrichtungen. Die Gespräche während meiner Sommertour haben mir wieder wichtige Impulse gegeben, wie wir auf Bundesebene besser unterstützen müssen“, erklärte Miersch nach Abschluss seiner Sommertour.
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