Sauberkeit in Sehnde mit neuer Kehrmaschine

Neue Besen kehren gut, sagt der Volksmund und hat dabei sicher auch die neue Kehrmaschine der Stadt Sehnde im Blick gehabt. Denn die trat am vergangenen Freitag, 30.10.2026, ihren Dienst frisch aus dem Werk gekommen, auf dem Baubetriebshof (BBH) der Stadt an.
Mit bei der Übergabe und den ersten „Kehrversuchen“ waren neben den Bedienern und dem BBH Leiter Steffen Bartelt auch der scheidende Bürgermeister Olaf Kruse, der das Fahrzeug in einer seiner letzten Amtshandlungen in Empfang nahm und an den BBH weitergab. Zusätzlich soll mehr Personal für die Stadtreinigung eingestellt werden.
Katze, übernehmen Sie
Die neue Maschine, geliefert von der Firma Bucher in Sehnde, ersetzt den „alten“ Olifant 2000, liebevoll in Sehnde Ottifant genannt, als echten Alleskönner. Besonders erfreulich nicht nur für den Stadtkämmerer ist, dass bei der Beschaffung dieser modernen Kehrmaschine der dafür vorgesehene Haushaltsansatz eingehalten werden konnte. Das Fahrzeug hat einen Wert von 257.000 Euro. Außerdem soll die Eigenbewirtschaftung der Straßenreinigung mit großer und kleiner Kehrmaschine, einer Bucher CityCat V20, weitere Kosten langfristig sparen.
Was kann die „Stadt-Katze“

Das Fahrzeug ist ein „Bucher municipal“ vom Typ CityCat VR 50, das in der Spitzengeschwindigkeit etwa 50 Kilometern pro Stunde mit einem 118 Kilowatt (160 PS) Dieselmotor nach Euro 6 fährt. Da es eigentlich ja nicht die Aufgabe einer Kehrmaschine ist, an einem Rennen teilzunehmen, geht es eher um die Langsamfahreigenschaften. Die „Stadt-Katze“ hat einen Kippbehälter mit 5,6 Kubikmetern Sammelraum und einen Wassertank mit 880 Litern Frischwasser.
Für die engeren Bereiche verfügt das Fahrzeug über eine Vierradlenkung, die, verbunden mit den kompakten Außenmaßen, ihm die hohe Wendigkeit einer Katze verleiht. Am Fahrzeug sind eine Umfeldbeleuchtung, Warnleuchten, eine Rückfahrkamera und eine „Saugmundkamera“. Die dient zur Überwachung der Hochdruckwasseranlage mit einer Handlanze mit 15 Metern Schlauch auf Haspel.
Der Fahrer hat im neuen Reinigungsfahrzeug einen ergonomischen Arbeitsplatz nach neuesten Erkenntnissen und eine komfortable Bedienungspaneele mit allen Elementen.
Attraktiver Arbeitsplatz
Die Bucher CityCat VR50 ist für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten im kommunalen Einsatz ausgelegt. Der Edelstahl-Kehrgutbehälter bietet eine hohe Nutzlast und kann nach Herstellerangaben bis zu 880 Liter Frischwasser aufnehmen. Dadurch sollen große Reichweiten und hohe Füllvolumen möglich sein.
Auch die Kabine wurde vollständig neu gestaltet. Voll-LED-Licht, Zentralverriegelung und eine Rundumverglasung sollen Fahrern mehr Komfort, Sicherheit und eine moderne Arbeitsumgebung bieten. Bedient wird die Maschine über das ergonomisch ausgeführte Smart-Con-System, das mit einer Hand genutzt werden kann.
Zusätzliche Bedienelemente sind im CSense-Touch-Display gebündelt. Dadurch sollen unnötige Schalter in der Kabine entfallen, sodass sich der Fahrer stärker auf die eigentliche Arbeit konzentrieren kann.
Ein weiteres Merkmal ist die EasyClean-Selbstreinigungsfunktion. Nach der Aktivierung werden unter anderem Gebläse, Sieb, Schmutzwassertank und Seitenwände mit Reinigungsdüsen gespült. Auch schwer zugängliche Bereiche sollen auf diese Weise innerhalb weniger Minuten gereinigt werden.
Die Katze sucht Beute
In Zukunft wird die neue Katze durch Sehnde schleichen auf der Suche nach ihrer Beute: Schmutz, Unrat und Abfall, den die Bürger achtlos und ohne Überlegung nicht in die Papierkörbe und Abfalltonnen werfen konnten, sondern gleich an Ort und Stelle „entsorgten“. Zudem wird die Katze die Blätter der Bäume entsorgen, die die Gewächse im Übermaß in dieser Jahreszeit einfach abwerfen.
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