Platz 13 beim Landesentscheid für die Ortsfeuerwehr Rethmar

Platz 13 beim Landesentscheid für die Ortsfeuerwehr Rethmar
Das erfolgreiche Team der Ortsfeuerwehr Rethmar beim Landesentscheid 2026 in Bodenwerder - Foto: StFw Sehnde
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Die Wettbewerbsgruppe der Ortsfeuerwehr Rethmar ist am Sonntag, 6. September 2026, beim 18. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren in Bodenwerder gegen die landesweite Konkurrenz angetreten. Unter den 40 qualifizierten Feuerwehrgruppen aus ganz Niedersachsen erreichte die Mannschaft einen starken 13. Platz von 40.

Bereits die Teilnahme war ein besonderer Erfolg für die Rethmarer. Im vergangenen Jahr hatte sich die Wettbewerbsgruppe beim Regionalentscheid in Einbeck für die höchste Wettbewerbsebene in Niedersachsen qualifiziert. In Bodenwerder ging Rethmar als einzige Mannschaft aus der Region Hannover an den Start. Insgesamt mussten fünf verschiedene Module absolviert werden, die wesentliche Tätigkeiten aus dem Feuerwehrdienst aufgreifen.

Die Wettbewerbsanforderungen

Beim „Kuppeln“ wird unter Zeitdruck eine Saugleitung aufgebaut, wie sie beispielsweise zur Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer benötigt wird. Beim „Löschangriff“ muss ein vorgegebener Einsatzablauf möglichst schnell und fehlerfrei bewältigt werden. Hinzu kommen eine „Fahrübung“ mit dem Feuerwehrfahrzeug, eine körperlich anspruchsvolle „Übung unter Atemschutz“ sowie eine „Funkübung“, bei der die sichere Kommunikation über den Digitalfunk gefordert ist.

Die Auswertung

Die Mannschaft aus Rethmar erreichte dabei einen Zielerreichungsgrad von 99,96 Prozent. Besonders schnell war sie bei den sogenannten Zeittakten. Hier werden festgelegte Teilaufgaben innerhalb der verschiedenen Module auf Zeit absolviert. Mit insgesamt 89 Sekunden erzielte Rethmar die drittbeste Gesamtzeit aller 40 Mannschaften. Ein Fehler im Löschangriff führte jedoch zu einem Punktabzug und kostete die Gruppe eine noch bessere Platzierung.

Beim Löschangriff gehört auch die Herstellung der Wasserversorgung dazu – Foto: StFw Sehnde

„Wenn man sieht, dass wir bei den Zeittakten die drittbeste Leistung aller 40 Mannschaften erreicht haben, wissen wir, dass wir ganz vorne mithalten können. Natürlich ärgert uns der Fehler im Löschangriff, weil dadurch eine bessere Platzierung möglich gewesen wäre. Trotzdem können wir auf den 13. Platz und unsere Leistung stolz sein“, zieht Gruppenführer Finn Georg Wilk nach dem Wettbewerb Bilanz.

Vorbereitung ist alles

Hinter dem Ergebnis steckt eine intensive Vorbereitung. Bereits ab April traf sich die Gruppe einmal im Monat zum gemeinsamen Training. Im August wurde die Vorbereitung noch einmal intensiviert und etwa alle zwei Wochen geübt. Dabei galt es, die einzelnen Handgriffe und Abläufe immer weiter zu verfeinern, denn beim Wettbewerb entscheiden neben Schnelligkeit vor allem präzises und fehlerfreies Arbeiten über die Platzierung. Mit dem 13. Platz auf Landesebene konnte die Wettbewerbsgruppe schließlich die Heimreise nach Rethmar antreten. Besonders die drittbesten Zeittakte des gesamten Teilnehmerfeldes zeigten dabei, wie konkurrenzfähig die Mannschaft aus Rethmar an diesem Tag war.

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