NLStBV pflanzt weitere 400 Bäume entlang von Bundes- und Landesstraßen

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) nimmt vom 1. bis 12. Dezember eine große Nachpflanzungsaktion mit insgesamt 400 Bäumen entlang von Bundes- und Landesstraßen auf dem Gebiet des Geschäftsbereichs Hannover (Landkreis Hildesheim und Region Hannover) vor. Die Maßnahme ist erforderlich, da einzelne Bestandsbäume der straßenbegleitenden Alleen unter anderem aufgrund von Sturmschäden, Unfällen, Schädlingsbefall oder Trockenstress gefällt werden mussten, um die Verkehrssicherheit im betroffenen Bereich zu gewährleisten.
Julia Fundheller, Leiterin des Geschäftsbereichs Hannover, begründet die Eingriffe: „Unsere zertifizierten Baumkontrolleure in der Landschaftspflege und auf den Straßenmeistereien können so den Baumbestand und das damit einhergehende traditionelle Landschaftsbild entlang der Bundes- und Landesstraßen erhalten. Die neuen Gehölze bilden einen wichtigen ökologischen Bestandteil für Tiere, Pflanzen und ein erhaltenswertes Ökosystem.“
Nachpflanzungen in der Ostregion
Die Auswahl der zu pflanzenden Alleebäume orientiert sich am vorhandenen Bestand sowie an bewährten Sortimenten, die den besonderen Standortbedingungen im Straßenseitenraum entsprechen. Dazu gehören insbesondere trocken- und schnittverträgliche Arten wie Tilia cordata ‚Greenspire‘. Die Nachpflanzungen sollen auch nach dieser jetzt großräumigen Aktion regelmäßig erfolgen. Die Mitarbeiter der Landesbehörde kontrollieren dazu fortlaufend den Bestand der straßenbegleitenden Bäume.
Die Arbeiten finden sowohl im Bereich der Fahrbahn als auch auf den straßenbegleitenden Radwegen in folgenden Straßen in der Ostregion statt:
- B 3 von Pattensen bis Adensen
- B 6 von Sarstedt bis Hasede
- B 65 von Ilten bis Haimar
- B 443 von Sehnde bis Lehrte
Für die Dauer der Arbeiten ist mit geringfügigen Verkehrseinschränkungen zu rechnen, wie etwa halbseitigen Fahrbahnsperrungen. Mitarbeiter können sich auch am Seitenrand der Fahrbahn aufhalten. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, daher besonders vorsichtig an den betroffenen Bereichen vorbeizufahren. Die Kostender Gesamtaktion belaufen sich auf zirka 470.000 Euro.
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