Neue „Katze“ für den Baubetriebshof Sehnde

Über viele Jahre hat aha in Sehnde die Arbeit der stadteigenen „Groß-Kehrmaschine“ mit einem Kompaktkehrfahrzeug unterstützt. Diese Zusammenarbeit endete im Dezember 2025 nach Beschluss des Stadtrates.
Im Januar 2026 wurde dem Leiter des Baubetriebshofes, Steffen Bartelt, ein neues Kompaktkehrfahrzeug der Marke „Bucher CityCat V20“ übergeben. Mit der Übergabe fand auch gleich eine Einweisung der Mitarbeiter des Baubetriebshofes, die dieses Fahrzeug künftig bedienen werden, durch die Lieferfirma statt. Dabei ist zu bedenken, dass auch die Großkehrmaschine – der „Olifant“ – langsam in die Jahre kommt und einen Nachfolger „anlernen“ muss. Zunächst aber wird sie im Duett mit der „CityCat“ Sehnde ein Stück sauberer machen.
Die neue „Stadt-Katze“
Der Behälter, in den das Kehrgut gelangt, hat ein Volumen von rund zwei Kubikmeter, in den über einen zusätzlich vorhandenen Saugschlauch beispielsweise ein Laubhaufen aufgenommen werden kann. Die Maschine verfügt neben zwei unter der Fahrerkabine angebrachten Seitenbesen über einen zusätzlichen beweglichen Frontbesen, mit dem auch das Erreichen schwieriger Bereiche grundsätzlich möglich sein wird. Für den sicheren Fahrbetrieb ist an der Beifahrerseite ein „Toter-Winkel-Spiegel“ vorhanden.
Das Fahrzeug hat bei einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eine Fahrgeschwindigkeit von höchstens 45 Kilometern pro Stunde und wird im Stadtgebiet Sehnde vorzugsweise in den Bereichen eingesetzt, die mit dem „Olifant“ nicht angefahren werden können. Zudem kann sie bei kleineren Feuerwehreinsätzen Streugut und Bindemittel aufnehmen.
Katze auf Tour
Für die Beschaffung des Fahrzeugs wurden im Haushalt 2025 180.000 Euro eingeplant, erfreulicherweise, darauf weist Bürgermeister Olaf Kruse hin, wurden nur 170.000 Euro benötigt.
Die neue „Stadt-Katze“ wird immer dann fahren, wenn das Wetter es zulässt, und in einem ähnlichen Zyklus wie die aha-Vorgängerin. Allerdings kann auch die „CityCat“ die Straßen und Wege nur dort sauber halten, wo ihr nicht Hindernisse in den Weg gestellt werden, also parkende Fahrzeuge und Mülltonnen – eben wie eine richtige Katze.
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