Mutmaßliche Buntmetalldiebe nach nächtlicher Verkehrskontrolle bei Springe gestoppt

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Einsatzkräften des Polizeikommissariats Bad Münder ist es am frühen Montagmorgen, 13.07.2026,  bei einer anlassbezogenen Verkehrskontrolle im Bereich Springe gelungen, drei mutmaßliche Buntmetalldiebe nur kurz nach der Tat und mit vermutlichem Diebesgut festzunehmen.

Verschiedene Auffälligkeiten

Gegen 3 Uhr nachts fiel den Polizisten ein grauer Personenwagen auf einer Landstraße auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten stoppten das mit drei polnischen Staatsangehörigen, zwei Männer im Alter von 46 und 33 Jahren, und einer Frau im Alter von 45 Jahren besetzte Fahrzeug und entdeckten bei der Überprüfung etwa 70 Meter Kupferkabel und verschiedenes Werkzeug im Kofferraum. Die Kabel waren in Abschnitte geteilt. Zudem ergaben sich laut den Beamten Verdachtsmomente, dass der 46-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Einer der Mitfahrenden hatte zudem eine geringe Menge Amphetamine bei sich.

Im Rahmen der weiteren Befragungen stellte sich heraus, dass die drei nunmehr Tatverdächtigen nur kurz vor der Kontrolle widerrechtlich in einen abgesperrten Bereich am Güterbahnhof Hameln gelangt waren. Dort stahlen sie vermutlich die hochwertigen Kupferkabel von industriellen Kabeltrommeln. Die drei Personen wurden vorläufig festgenommen und die Bundespolizeiinspektion in Hannover über den Vorfall zuständigkeitshalber informiert.

Ermittlungsverfahren aufgenommen

In enger Zusammenarbeit leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Am Tatort sicherten spezialisierte Ermittlungsbeamte der Bundespolizeiinspektion in Hannover Beweise im Rahmen der erfolgten Spurensicherung. Die drei Tatverdächtigen wurden parallel erkennungsdienstlich behandelt, neben Fotos und Fingerabdrücken wurden auch DNS-Proben entnommen.

Im Anschluss an die Maßnahmen auf der Dienststelle ordnete ein Gericht die Durchsuchungen der Wohnsitze in Hannover an. Dabei entdeckten die Ermittlungsbeamten umfangreiches Beweismaterial, mehrere Mobiltelefone, eine industrielle Maschine zum Abisolieren von Kabeln sowie eine größere Menge Amphetamine.

Die Bundespolizeiinspektion in Hannover ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Die Polizei Bad Münder leitete ihrerseits mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

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