CDU Höver zufrieden mit Einrichtung einer Tempo 30 Zone im Ort

14. September 2020 @

Derzeit nähert sich die Diskussion um die 30-Kilometer-Testzonen in der Region Hannover ihrem Ende. Daher beantragte die CDU-Fraktion des Ortsrates Höver dreimal die Ausweisung einer Tempo 30 Zone auf der Hannoverschen Straße vom Kreisel bis zur Straße Petersweg sowie in der Bilmer Straße in den zurückliegenden sechs Jahren.

Nun geht es mit Tempo 30 durch Höver – Foto: JPH

Die Hannoversche Straße ist dabei nach Ansicht der Antragsteller sehr unübersichtlich, weil sie eine Kurve aufweist. Gleichzeitig leidet der Ort durch die hohe Gewerbeansiedlung unter einem großen Aufkommen von Schwerlastverkehr. Zudem wird sich demnächst die Firma Amazon in Höver ansiedeln und für eine weitere Zunahme des Verkehrs innerorts sorgen.

Demgegenüber hat Höver eine Grundschule und die sechs- bis zehnjährigen Kinder warten an der Hannoverschen Straße auf den Bus nach Bilm. Hier kommt es der CDU zufolge in den Wartezeiten schon mal zu Rangeleien an der Haltestelle – und damit zu gefährlichen Situationen. Die aufgestellte Bedarfsampel wurde schon zweimal angefahren, mehrfach das Verkehrsschild vor dem Kreisel umgefahrenen, die private Mauer am Kreisel einmal angefahren und im Sommer 2017 wurde ein Fahrradfahrer beim Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt.

Im Lärmaktionsplan ist der Ort aufgrund zu hoher Lärmbelastung in der Nacht als 30er-Zone vorgeschlagen und soll von der Region Hannover in die Testphase für Tempo 30 aufgenommen werden. Am 1.11.2017 hatte die CDU eigenen Angaben zufolge einen derartigen Antrag schon einmal gestellt. Damals ging es um ein Modellprojekt zur Ausweisung von 30er-Zonen im Stadtgebiet von Sehnde. Dabei fand der Ort jedoch keine Berücksichtigung. Nun aber freut sich die örtliche CDU, dass ihre Aktivitäten erfolgreich waren. „Für den nächsten Stadtentwicklungsausschuss ist die  Hannoversche Straße  mit oberster Priorität für das Innovationsprojekt der Region Hannover vorgeschlagen worden“, so Elisbeth Schärling, Ortsratsmitglied für die CDU. „Ich hoffe, dass das Projekt nun auch umgesetzt wird.“

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