Hannover 96 schlägt den Karlsruher SC – dank der zweiten Halbzeit

Hannover 96 schlägt den Karlsruher SC – dank der zweiten Halbzeit
Rund 37.000 Zuschauer sahen das Spiel gegen den KSC - Foto: JPH
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Hannover 96 und der KSC sind am Freitag, 28.11.2025, in der zweiten Liga in der Heinz von Heiden Arena aufeinander getroffen. Dabei standen die Zeichen gut für die Gastgeber, den seit Jahren hat der KSC gegen die Roten von der Leine nicht mehr gewonnen. Entsprechend positiv war der hannoversche Cheftrainer Christian Titz auch vor dem Spiel gestimmt. Und er hatte nichts gegenüber dem Siegerteam aus Paderborn geändert.

Mit dem Anpfiff der ersten Halbzeit zeigte sich dann aber zunächst ein anderes Bild. Der KSC im Vorwärtsgang, ließ die Hausherren zunächst gar nicht aus der eigenen Hälfte kommen und die Fans schwiegen dabei für die ersten zwölf Minuten aus Protest wegen der verschärften Einlassbedingungen. In der ersten Viertelstunde war der Mann bei den Roten mit den meisten Ballkontakten sicher Keeper Nahuel Noll. Die Roten hatten zwar rund 67 Prozent Ballbesitz, konnte aber damit noch nichts anfangen.

Und so entwickelte sich ein Spiel, bei dem Hannover zwar zwei Chancen hatte, aber sowohl Aseko als auch Källman nicht ins Viereck trafen. Die Fans forderten dann noch einen Elfmeter, als Bundu im Strafraum der Gäste zu Boden gebracht wurde, aber das Schiri-Team um den zunächst etwas laxen Patrick Alt und Frederick Assmuth im Keller sah es anders. Auch Karlsruhe kam zu Schüsschen, Pedrosa rutschte aber halbrechts weg und der Ball kullerte ins Aus. Doch der KSC dominierte dann wieder die letzten zehn Minuten vor der Pause, aber ansonsten war es nicht mal ein hochklassiges Zweitligaspiel.

Zweite Halbzeit und Wechsel entscheiden

Als die Teams aus der Kabine kamen, setzte sich Karlsruhe zunächst wieder mit seiner Dominanz durch. Doch Titz gewechselte nach drei Minuten: Ime Okon kam für Maik Nawrocki und Maurice Neubauer ersetzte Hayate Matsuda. Zwar leistete sich Keeper Noll dann wieder einen Fehlpass, den Wanitzek gerne annahm und versuchte, den im eigenen Feld stehenden Torwart zu überspielen – doch neben das Tor. Dann bringt Titz Husseyn Chakroun für Daisuke Yokota und plötzlich läuft‘s besser für Hannover. KSC Trainer Christian Eichner wechselt Fabian Schleusener gegen Roko Simic und Titz Benjamin Källman für Benedikt Pichler. Zunächst verschenkt Marvin Wanitzek (67.) knapp eine weitere Chance, doch dann erwacht Hannover. In der 68. Minute kommt Hannover mit Chakroun über links, der geht in den Strafraum, lässt die Karlsruher stehen und schiebt den Ball zum 1:0 ins rechte untere Eck. Nur zwei Minuten (70.) später geht es wieder über links – Aseko schafft etwa 30 Meter und passt dann auf Pichler in der Mitte – der lässt Hans Christian Bernat keine Chance: 2:0.

Nun wechseln die Gäste weitere zwei Spieler: Nicolai Rapp und Philipp Förster gehen für Andreas Müller und Shio Fukuda (74.). Bringt aber nichts, denn in der 77. Minute passiert das, was Christian Titz immer wieder betont hatte: „Irgendwann schießt er sein erstes Bundesligator.“ Mustapha Bundu schnappt sich den Ball nach Fehlpass auf der linken Seite geht ein paar Schritte und spielt den Ball rechts an Bernat vorbei ins Netz. Großer, erlösender Jubel im Stadion für das erste Tor des starken Dribblers.

Dann wird es noch einmal spannend, als die Hannoveraner ein Handspiel von Marcel Franke im Strafraum monieren, doch auch hier sieht der VAR keinen Handlungszwang. Titz schickt danach Aseko zum Duschen und gibt etwas Spielzeit an Waniss Taibi (81.), der sich in der 84. gleich die gelbe Karte holt. Enzo Leopold hätte in der Nachspielzeit von 7 Minuten nach einem Freistoß fast auch noch ein Tor erzielt, doch der Ball geht knapp am linken Winkel vorbei. Dann ist das Spiel beendet, Hannover 96 darf sich einen weiteren Sieg gegen den KSC in die Annalen eintragen.

Nach der erneuten Niederlage von Paderborn in Gelsenkirchen steht nun Schalke an der Spitze, dann folgt Paderborn und auf Platz drei sind – zumindest bis Sonntag – die Roten aus Hannover.

Die Mannschaften

Karlsruhe startet mit Hans Christian Bernat, Sebastian Jung, Marcel Beifus, Nicolai Rapp, Dzenis Burnic, Marvin Wanitzek, Philipp Förster, David Herold, Fabian Schleusener, Marcel Franke und Rafael Pedrosa.

Hannovers Team besteht aus Nahuel Noll, Boris Tomiak, Virgil ghita, Maik Nawrocki, Mustapha Bundu, Enzo Leopold, Bejamin Källman, Noel Aseko, Daisuke Yokota, Hayate Matsuda und Kolja Oudenne.

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