Erste „WeinWanderung Sehnde“ 2026: Genuss, Bewegung und Gemeinschaft trotz Rekordhitze

Die Premiere ist geglückt, so drückte es Elke Werther, Organisatorin der ersten Sehnder Weinwanderung aus: Am Sonnabend, 27. Juni 2026, fand die erste „WeinWanderung Sehnde“ statt.
Selbst von einer extremen Rekordhitze von fast 40 Grad ließen sich die Wein- und Naturbegeisterten nicht abhalten – rund 160 Teilnehmer machten sich bestens gelaunt auf den Weg, um die Region rund um Haimar, Dolgen und Evern zu Fuß zu erkunden.
Ein Weg – viel Genuss
Unter dem treffenden Motto „Ein Weg. Viel Genuss.“ führte die abwechslungsreiche Wanderstrecke die Gäste unter anderem entlang des Mittellandkanals. Ausgestattet mit einem Weinwanderpass kamen die Teilnehmer in den Genuss von sechs erlesenen Weinproben. Ein besonderes Highlight für alle Sammler waren die eigens für das Event angefertigten hochwertigen und limitierten „WeinWanderung Sehnde“-Gläser, die direkt als exklusive Erinnerung mit nach Hause genommen werden konnten.
Besonders positiv wurde von den Gästen das flexible Konzept der Veranstalter aufgenommen: Da es ihnen ein großes Anliegen war, die Zugänglichkeit für alle Menschen zu gewährleisten, nutzten einige Gäste mit eingeschränkter Mobilität oder hitzebedingt Kurzentschlossene die Möglichkeit, gezielt nur einzelne Stationen anzusteuern. Manche Gäste entschieden sich auch kurzfristig, nur das Weinfest am Abend zu besuchen, denn auch hier konnten alle Weine, die entlang der Strecke angeboten wurden, verkostet und genossen werden.
Generell waren die Wanderfreudigen aber gut auf die sommerlichen Temperaturen vorbereitet. Einige traten die knapp neun Kilometer lange Strecke ausgestattet mit Bollerwagen, Sonnenschirmen, kühlen Getränken und Snacks an.
Auch die Veranstalter hatten über Social Media im Vorfeld über geeignete Schutzmaßnahmen, wie Sonnenschutz, geeignete Kleidung und Wasser, informiert. Schon beim Start wurde den Wanderern kostenlos Wasser mit auf den Weg gegeben und auch an den Stationen stand Wasser neben Wein kostenlos zur Verfügung. Selbstverständlich wurde auch darauf geachtet, dass die einzelnen Stationen ausreichend Schatten boten. Besonders beliebt war die Station am Mittellandkanal, wo sich einige der Teilnehmer im Wasser abkühlten.
Am Ziel angekommen feierten sich die Wanderer zu Recht für ihre enorme Leistung – eine Atmosphäre wie in Santiago di Compostella am Ende das Jacobsweges: wunderschön.
Weinfest als krönender Abschluss
Nach der sportlichen Genusstour fand das neue Veranstaltungsformat am Abend seinen krönenden Abschluss am Schützenhaus Haimar. Ab 17.30 Uhr verwandelte sich das Gelände in ein stimmungsvolles öffentliches Weinfest. Zahlreiche weitere Gäste, die tagsüber nicht mitgewandert waren, stießen zu den Wanderern hinzu, um bei sommerlichen Temperaturen ein Stück „Dolce Vita in Haimar“ zu genießen. Begleitet von einem DJ wurde bis in die Abendstunden gemeinsam gefeiert, gelacht und verkostet.
Ein großes Dankeschön der Organisatoren
Das Event war ein echtes Gemeinschaftsprojekt diverser lokaler Vereine und Gewerbetreibender in Sehnde. Die Organisatoren ziehen ein durchweg positives Fazit und bedankten sich herzlich bei den Wanderern, die trotz der extremen Temperaturen so zahlreich und mit bester Stimmung teilgenommen haben. Auch die vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfer, ohne deren unermüdlichen Einsatz am Wegesrand und beim Weinfest ein solches Event nicht realisierbar gewesen wäre, wurden in den Dank eingeschlossen, ebenso wie die Sponsoren, die das Projekt tatkräftig unterstützt haben.
Ausblick und Aufruf
Wenn es für das nächste Jahr gelingen sollte, wieder so viel Unterstützung und fleißige Helfer zu finden, schließen die Veranstalter nicht aus, die WeinWanderung auch im Jahr 2027 zu organisieren. Die Teilnehmer dieses Jahres haben bereits angekündigt, im nächsten Jahr dann wieder dabei sein wollen.
Wer zudem ein Ticket erworben hat, aber trotzdem nicht an der Wanderung teilnehmen konnte, bekommt noch sein Sammlerglas, das im Ticketpreis enthalten war. Alle Betroffenen werden gebeten, sich diesbezüglich mit Werthers Tenne in Verbindung zu setzen, wo die Gläser abgeholt werden können.
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