Auftakt Moorvernässungsprojekt „RePeat“ startet

Auftakt Moorvernässungsprojekt „RePeat“ startet
Das Altwarmbüchener Moor - gehörend zum Großen Freien - hat rund 400 Eigentümer. Es soll nun wieder vernässt werden, wobei die Eigentümer beteiligt werden müssen - Foto: JPH
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Intakte Moore sind wertvolle Lebensräume und speichern riesige Mengen Treibhausgas. Niedersachsen ist mit rund 38 Prozent der bundesweiten Moorflächen das moorreichste Bundesland. Allerdings haben fast alle Moore durch Entwässerung, Abtorfung und Kultivierung ihren ursprünglichen Charakter und ihre Speicherfähigkeit verloren.

Mit 34 Millionen Euro sollen drei bedeutende Moore in den kommenden zehn Jahren wiederhergestellt werden: Das Altwarmbüchener Moor, das Rehburger Moor und das Trunnenmoor in der Region Hannover sind die Kulisse des Projekts „RePeat“. Jeweils zwölf Millionen Euro steuern das Land Niedersachsen und die Region Hannover zu dem Projekt bei. Hinzu kommen zehn Millionen Euro EU-Förderung aus dem LIFE-Programm.

Zunächst steht die Information der Öffentlichkeit und aller betroffener Akteure im Zentrum des Projekts. Dann beginnt ein umfangreiches Flurbereinigungsverfahren, in dem alle Flächeneigentümer kontaktiert werden. Ziel ist es, möglichst große Moorflächen zu erwerben oder Gestattungsverträge für die notwendigen Arbeiten abzuschließen. Anschließend starten die Arbeiten im Moor: Durch Verschluss, Verlegung oder Neubau der aus dem Moor herausführenden Gräben sowie durch den Bau von Ringwällen im Inneren des Moores soll der bislang gestörte Wasserhaushalt wieder naturnah werden. So können die Moore wieder wachsen, das Klima und moortypische Tier- und Pflanzenarten profitieren erheblich.

Am Mittwoch, 14. Januar 2026, 13 bis 14.30 Uhr, im Haus der Region in den Sitzungsräumen im Erdgeschoss an der Hildesheimer Straße 18 in Hannover kommen die Projektpartner, das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und die Region Hannover, zur Auftaktveranstaltung zusammen. Die Flächeneigentümer stehen dabei nicht auf der Liste.

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