95 Abiturienten der KGS Sehnde ins Leben entlassen

95 Schüler der KGS Sehnde sind mit dem Abitur oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife am Freitag, 26.06.2026, gut ausgebildet im Beisein des Sehnder Bürgermeisters Olaf Kruse in ihr Leben entlassen worden.
In ihrer Entlassungsrede blickte Direktorin Sandra Heidrich auf den Tag der Ankunft der neuen Schüler an ihrer KGS zurück. „In einer ähnlichen Zusammensetzung wie heute haben Sie damals aufgeregt und neugierig Ihren ersten Schultag bei uns erwartet. Im Forum wurden Sie auf die Bühne gebeten um mit Ihrer neuen Klasse und Ihren Klassenlehrkräften sowie Ihren Mitschülern aus den K-Klassen eine
aufregende Zeit zu beginnen“, leitete sie die Verabschiedung ein. Mittlerweile haben die Kinder von damals sogenannte inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen erworben: Interpretieren, analysieren, Diagramme auswerten, komplexe Gleichungen lösen und viele weitere Unterrichtsinhalte haben ihnen ein Rüstzeug vermittelt, um in Zeiten von Social Media-Blasen, Fake News und Deepfakes fundiert und wissend agieren zu können. „Genießen Sie die letzten Augenblicke davor, genießen Sie es noch ein letztes Mal „nur“ Schüler zu sein“, schloss Heidrich.
Grußwort des Bürgermeisters
Auch der Sehnder Bürgermeister sprach ein Grußwort an die Absolventen, gartulierte ihnen und wünschte ihnen viel Erfolg und Glück auf dem Weg ins Leben. Er rief die Abiturienten auf: „Wichtig ist, dass Sie neugierig bleiben und die Chancen nutzen, die sich Ihnen bieten. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, der aktueller ist denn je: ‚Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.‘ Dieser Satz ist keine Drohung, sondern eine Einladung. Eine Einladung, neugierig zu bleiben, offen für Veränderungen zu sein und lebenslang zu lernen. Ihr Abitur ist deshalb kein Schlusspunkt, sondern vielmehr ein Startsignal. Die Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und Neues anzunehmen, wird künftig mindestens genauso wichtig sein wie das Wissen, das Sie in der Schule erworben haben.“ Und er schloss mit einem Gedanken von Willy Brandt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“
95 Abiturienten
Von den 95 Prüflingen haben 88 die allgemeine Hochschulreife erworben, sieben Schülerinnen und Schüler haben den schulischen Teil der Fachhochschulreife erfolgreich abgeschlossen – und der Abischnitt liegt bei 2,5 also genauso weit zur 2 wie zur 3. Jedoch ist die Quote der männlichen Absolventen auf 35 Prozent gesunken, ein durchaus zu beobachtender Faktor für die Zukunft. 360 schriftliche Prüfungen wurden doppelt und dreifach korrigiert, 113 mündliche Prüfungen abgenommen, bevor das Ergebnis am Schluss feststand.
„Sie braucht Neugier, Beharrlichkeit, Empathie und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz mehr und mehr Einzug hält, ist das umso wichtiger. KI kann vieles erleichtern, analysieren und beschleunigen — sie ist ein Werkzeug, kein Lebensentwurf“, gab der Gymnasialzweigleiter Markus Dippel den Ex-Schülern mit auf den Weg. „Seid offen für Neues, bleibt aber skeptisch gegenüber schnellen Lösungen. Haltet euch neugierig, bildet Netzwerke, pflegt Freundschaften und vergesst nicht: Fehler sind Lernchance, nicht Makel.“
Besondere Leistungen
Besonders geehrt wurden wieder die Schülerinnen mit dem besten Abi-Schnitt:
- 1,3 Kerstin Walkling, Kerstin und Liv Greta Kuhr
- 1,2 Fenja Wilk
- 1,1 Eva Busche und Greta Jacob
- 1,0 Svea de Haan
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