25 Jahre Region Hannover: Roadshow in Sehnde

Die Roadshow der Region Hannover ist von Mai bis Juli in den Städten und Gemeinden im Regionsgebiet unterwegs. Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Region Hannover, das vor Ort gemeinsam mit den Einwohnern gefeiert wird. Am Sonntag, 7. Juni 2026, von 11 bis 18 Uhr, macht die Show Station in Sehnde auf dem Markt- und Rathausvorplatz mit einem großen Angebot an Aktivitäten und Informationen, die von der Stadt Sehnde ergänzt werden.
Was erwartet die Besucher in Sehnde?
Das Herz der Roadshow sind sieben Stationen, die die Aufgaben der Region Hannover spielerisch erlebbar machen: Mobilität, Umwelt, Gesundheit, Sicherheit, Wirtschaft, Soziales und Bildung. Für jedes Spiel bekommen die Teilnehmer einen Stempel ins dazu passende Heftchen. Wer alle Stempel gesammelt hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen.
Doch auch abseits der Spiele lohnt es sich, vorbeizuschauen. Die Region Hannover bringt Experten aus verschiedenen Bereichen mit, um vor Ort zu informieren, zu beraten und Fragen direkt zu beantworten. In Sehnde bieten die Sozialexperten der Region die Möglichkeit, mehr über die Angebote der Bereiche Soziales, Jugend und Teilhabe zu erfahren. Die Jugendhilfeeinrichtung Waldhof informiert über „Die 2. Chance“, ein Programm für Schulverweigerung mit Standort in Sehnde am Marktplatz. Hier heißt es „Vier gewinnt“ in Übergröße, außerdem kann man Buttons selbst machen. Das Gesundheitsmanagement informiert rund um das Thema „Infektiologisches Meldewesen“ und über das Gesundheitsamt der Region.
Das Transformationsbüro stellt seine Regionsbotschafter-Initiative vor und hat ein Magnet-Spiel zur Transformation im Gepäck. Die Klimaschutzagentur und die üstra, zwei Beteiligungsunternehmen der Region Hannover, sind mit dabei, informieren und unterstützen bei der Nutzung ihrer Angebote. Konkret: Wer möchte, kann sich die Sprinti-App einrichten lassen, sich über Tickets informieren oder Tipps und Tricks zum cleveren Heizen und energetischen Sanieren bekommen. Und für die Kleinsten ist ebenfalls gesorgt: Es warten eine Hüpfburg und süße Überraschungen.
Sehnder Beiträge
Aus Sehnde ist der Förderverein der Grundschule Breite Straße Sehnde gemeinsam mit der Grundschule Breite Straße vor Ort, um zu informieren und zu beraten. Bei der „Kunststunde“ kann man Puzzleteile und eine Fingerabdruck-Leinwand gestalten, es gibt Glitzertattoos, Kinderschminken, ein Glücksrad, eine Tombola und einen Seilspringwettbewerb. Der Sehnder Heimatverein präsentiert sich und seine Arbeit, und auch die Aktion „Stadtradeln“ ist mit von der Partie und tritt in die Pedale.
Auf der Bühne sorgen ab 11.30 Uhr „Die Blechlümmel“, Iltens beliebte Blaskapelle für gute Stimmung. Für 13 Uhr ist ein moderierter Talk zwischen der stellvertretenden Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Bürgermeister Olaf Kruse geplant.
Es kann durch verschiedene Einflüsse zu kurzfristigen Änderungen im Programm kommen. Das aktuelle Programm zur Roadshow ist abrufbar übers Internet.
25 Jahre Region Hannover: So greifbar ist die Region in Sehnde
Sehnde profitiert in vielen Bereichen von der Region Hannover – von Klimaschutz und Vereinsförderung über Beratung vor Ort bis zu moderner Mobilität. Über das Programm e.coSport hat die Region den Schützenverein Ilten mit 27.000 Euro unterstützt: Installiert wurden eine Wärmepumpe, ein neuer Pufferspeicher sowie eine PV-Anlage mit Speicher als Ergänzung zur Wärmepumpe. Gleichzeitig treibt die Region auch in Sehnde die Energiewende voran: Im vergangenen Jahr wurden mit Sehnde und Klein Lobke wichtige Vorranggebiete für die Windenergie gesichert.
Familien finden Hilfe in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Ältere Menschen und Angehörige können die regelmäßigen Außensprechstunden des Senioren- und Pflegestützpunkts nutzen. Für lebendige Ortsteile steht der Dorfladen Bolzum, der über das Netzwerk Dorfläden Teil einer regionalen Struktur für Nahversorgung und Dorfleben ist. Im Bereich der Mobilität ist Sehnde gut angebunden: Die sprintH-Linie 800 verbindet Sehnde mit Mehrum, Anderten und dem Kröpcke. Und der sprinti bringt als flexibles On-Demand-Angebot Mobilität auch dorthin, wo kein dichter Taktverkehr fährt.
Nachfragen zur Regionsentwicklung
Was ist das regionale Versorgungskonzept mit Grund- und Mittelzentren und wie behindert das die Entwicklung von Städten in der Region? Muss man es anpassen? Städte werden größer, die Versorgung wächst nicht mit. Wie stellt sich die Region Hannover die zukünftige ärztliche und fachärztliche Versorgung in den Städten vor, wenn Ärzte ihre Praxen wegen Nachwuchsmangels schließen müssen? Die Region wird dazu sicher Auskunft zu Entwicklungen und Planungen geben können.
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