Online-Vortrag zu Deepfakes in Lehrte: „Was ist noch echt?“

Online-Vortrag zu Deepfakes in Lehrte: „Was ist noch echt?“
Ein wichtiges Thema in unserer Zeit: Was ist Ahr und was ist Täuschung? - Foto: GAH
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Mit der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) werden sogenannte Deepfakes immer realistischer und zugleich einfacher herzustellen. Um über diese technischen Entwicklungen sowie die damit verbundenen Gefahren aufzuklären, lädt Luzie Klüter, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lehrte, am Donnerstag, 19. November 2026, um 17.30 Uhr zu dem Online-Vortrag „Deepfakes: Was ist noch echt?“ ein.

Als Referent konnte Professor Dr. Martin Steinebach von dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie gewonnen werden. Der Experte im Bereich der Media Security wird verständlich in das Phänomen der Deepfakes einführen. Dabei wird aufgezeigt, wie moderne KI-Technologien in der Lage sind, Gesichter täuschend echt zu verändern, Stimmen zu imitieren und wie vollständig künstliche Inhalte generiert werden können.

Schwerpunkt des Vortrages

Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den gesellschaftlichen Risiken dieser Technik.

Aber Deepfakes verletzen nicht nur Persönlichkeitsrechte, sondern stellen auch als Instrument von Desinformation eine ernsthafte Bedrohung für beispielsweise die demokratische Meinungsbildung dar. Darüber hinaus steht neben Betrug und Mobbing insbesondere die sexualisierte digitale Gewalt durch sogenannte „Deepnudes“ im Fokus. Hierbei werden mithilfe von KI täuschend echte sexualisierte Darstellungen von Personen erzeugt, obwohl diese Aufnahmen in Wirklichkeit nie entstanden sind. Dass diese Form digitaler Gewalt längst keine theoretische Gefahr mehr darstellt, zeigen prominente Fälle wie die von Taylor Swift und Collien Fernandes, die international für Aufmerksamkeit sorgten.

Auch im Alltag von Jugendlichen und in Schulklassen sind entsprechende Vorfälle, etwa durch manipulierte Bilder von „Deepnudes“, zunehmend präsent. Aus diesem Grund erhalten die Teilnehmer konkrete Handlungsempfehlungen und Informationen zu Hilfsangeboten für Betroffene.

Der Vortrag findet als kostenfreie Online-Veranstaltung statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an die E-MAil gleichstellung@lehrte.de gerichtet werden. Ein Einwahllink wird den Teilnehmern rechtzeitig vor der Veranstaltung zugesandt.

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