Kindertagesstätten der Stadt Lehrte in der Notbetreuung

Nunmehr seit fast zehn Wochen befinden sich die Kindertagesstätten der Stadt Lehrte in der Notbetreuung. Aber was heißt das eigentlich?

Kitas sind nur eingeschränkt belegt – Foto: JPH/Symbolbild

Im Grundsatz sind die Kitas geschlossen. Eine Notbetreuungsgruppe kann dann aber bis zu 13 Kinder aufnehmen, sofern die Altersstruktur der Kinder, die Räume und das Personal der jeweiligen Kita dies zulassen. Dabei wird auf die Einhaltung des aktuellen Hygieneplans geachtet. In den städtischen Kitas wird dies gut umgesetzt und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich auch die Kinder und Eltern.

Aber was ist das für ein „Arbeiten“?

Auf kindgerechte Weise wird den Kindern in den Notgruppen das Einhalten des Hygieneplans in den Notgruppen näher gebracht. Sie halten sich viel im Freien auf und der pädagogische Alltag wird  weitestgehend aufrechterhalten. Die Dienstbesprechungen der Kita-Teams finden online statt und ermöglichen so einen Austausch und weitere Planungen.

Damit der gute Kontakt zu den Kindern bestehen bleibt, die derzeit leider nicht in der Kita sein dürfen, werden Briefe geschrieben, es wird mit den Kindern telefoniert, es wird zum Geburtstag gratuliert und es werden die unterschiedlichsten Beschäftigungsmöglichkeiten für zu Hause angeboten. Von den Aktionen zu Hause schicken die Familien viele Bilder und Fotos in die Kita, die dort aufgehängt werden.

Neben den regulären Entwicklungsgesprächen, die derzeit telefonisch stattfinden, bleibt auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte aller Eltern. Beratungsgespräche finden per Telefon oder unter Einhaltung der derzeit geltenden Corona-Regeln statt. Die gesamte Situation gestalten die einzelnen Kindertagesstätten ganz unterschiedlich und mit viel Herz. Dank der guten Zusammenarbeit von Verwaltung, Fachberatung, Praxiskoordinatorinnen, pädagogischen Fachkräften, Kindern und Eltern gelingt es, auch in dieser außergewöhnlichen Situation nicht die Hoffnung und den Mut zu verlieren.

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