Ausblick auf 2026: Baumaßnahmen an Landesstraßen in der Region Hannover

Das Land Niedersachsen stellt aus seinem Anteil am Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes 500 Millionen Euro für Landesstraßen und Brücken bereit, die über zehn Jahre verteilt werden. Zusammen mit den Mitteln des regulären Haushalts ergeben sich dabei für das Jahr 2026 rund 170 Millionen Euro: das Zukunftsprogramm Infrastruktur für Niedersachsen. Das Bauprogramm für das Jahr 2026 für ganz Niedersachsen setzt sich dabei zu rund zwei Dritteln aus Mitteln des regulären Landeshaushalts und zu etwa einem Drittel aus Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaschutz des Bundes zusammen.
Die folgende Übersicht des Geschäftsbereiches Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) zeigt, welche Bauprojekte im Jahr 2026 konkret in der Region Hannover auf Landesstraßen vorgesehen sind:
- L 412 Arpke – Sieverhausen (Sondervermögen)
- L 413 Ortsdurchfahrt Hämelerwald
Die zusätzlichen Projekte, die aus den Mitteln des Sondervermögens finanziert werden, sind nach ihrer Dringlichkeit priorisiert und in der obenstehenden Übersicht mit „Sondervermögen“ gekennzeichnet. Aufgenommen wurden Strecken, die wegen ihres schlechten Zustandes temporeduziert sind und Strecken, die wegen ihres schlechten Untergrundes nicht genügend tragfähig sind.
„Die Finanzmittel des Landes und die zusätzlichen Mittel des Bundes eröffnen uns die großartige Chance, unsere Infrastruktur an vielen wichtigen Stellen in einen besseren Zustand zu versetzen. Diese Investitionen verbessern die Leistungsfähigkeit unserer Infrastruktur und sind ein wichtiger Baustein für unser aller Mobilität“, sagt Timo Quander, Präsident der NLStBV.
Neben den genannten Bauprojekten werden auf dem Gebiet des Geschäftsbereichs Hannover zahlreiche weitere kleinere Maßnahmen ausgeführt, wie beispielsweise Radwege- oder Schadstellensanierungen.
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