Nächster Entwicklungsschritt im 13. Jahr bei Hannover 96: Lars Barlemann wird U 23-Trainer

Lars Barlemann übernimmt die Position des U 23-Cheftrainers. Der 36-Jährige ist seit zwölf Jahren im Klub und war zuletzt seit 2019 als Co-Trainer der Lizenzmannschaft tätig. Für den Inhaber der UEFA Pro-Lizenz bedeutet die neue Aufgabe den nächsten Schritt in seiner Trainerentwicklung.
Bereits seit 2014 ist er für den Klub tätig. Seine Laufbahn bei Hannover 96 begann er als Videoanalyst der Lizenzmannschaft. Er entwickelte sich kontinuierlich weiter und übernahm mit seinem Aufstieg zum Co-Trainer 2019 zusätzliche Verantwortung. Anfang 2025 erwarb Barlemann die UEFA Pro-Lizenz und damit die höchstmögliche Trainerqualifikation im Fußball.
Zum Ende der Saison 2024/25 betreute er die Profimannschaft für vier Spiele erfolgreich als Interimslösung. 96 blieb bei je zwei Siegen und Unentschieden in dieser Zeit ohne Niederlage.
Erste Cheftrainerposition
Mit der Übernahme der U 23 macht Barlemann nun einen weiteren Schritt seiner Entwicklung bei Hannover 96 und geht erstmals als verantwortlicher Cheftrainer mit einer Mannschaft in eine Saison.
Die Besetzung ist zugleich ein wichtiger Baustein für die weitere Verzahnung zwischen 96-Akademie und Lizenzmannschaft. Barlemann kennt die Strukturen, Inhalte und Spielerprofile des Nachwuchsbereichs bestens. Durch seine Arbeit mit dem Perspektivkader, der in der zurückliegenden Saison geschaffen wurde, verfügt er bereits über einen engen Bezug zu den größten Talenten der Akademie. Gleichzeitig bleiben die Wege zwischen U 23 und Profibereich durch seine langjährige Tätigkeit im Trainerteam der Lizenzmannschaft besonders kurz. Barlemann folgt auf Daniel Stendel, der sich im Sommer dem englischen Drittligisten FC Barnsley anschließt.
Boldt begrüßt Entwicklung
96-Geschäftsführer Jonas Boldt ist zwar erst kurz in der Geschäftsstelle als Chef aktiv, doch auch er begrüßt die Entwicklung: „Lars hat über viele Jahre hinweg als Co-Trainer auf hohem Niveau gearbeitet und dabei extrem wertvolle Erfahrungen gesammelt. Jetzt möchte er selbst die Verantwortung für eine Mannschaft übernehmen. Diese Möglichkeit erhält er bei uns in einer Konstellation, die für alle Seiten sehr sinnvoll ist. Meine Haltung ist grundsätzlich, Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern. Deshalb freuen wir uns, dass Lars diesen Weg bei Hannover 96 gehen wird.“
Schnittstelle zu den Profis
Auch in der Akademie wird die Entscheidung positiv aufgenommen. „Die Lösung bringt sehr viel von dem zum Ausdruck, wofür wir mit unserem 96-Weg in der Akademie stehen: Mit Lars übernimmt ein hervorragend ausgebildeter, noch immer junger Trainer mit hoher 96-Identifikation, der mit der UEFA Pro-Lizenz die höchstmögliche Qualifikation im Fußball mitbringt, die Talente unserer ältesten Juniorenmannschaft im wichtigen Übergangsbereich zu den Profis“, sagt Julian Battmer, Direktor der 96-Akademie. „Gleichzeitig kommen wir unserem Zielbild nach, dass ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit in der Akademie nicht nur die Entwicklung von Spielern, sondern auch unserer Mitarbeiter und Trainer ist. Lars bekommt bei uns den Raum und das Vertrauen, erstmals mit Cheftrainer-Verantwortung in eine Saison zu gehen. Er hat uns in den Gesprächen für die Position inhaltlich komplett überzeugt und ist für diese Aufgabe extrem motiviert. Durch seine bisherige Tätigkeit bei den Profis haben wir die Chance, die ohnehin schon hohe Durchlässigkeit zwischen Akademie und Lizenzmannschaft nochmals weiter zu verbessen und zu optimieren.“
Lars Barlemann betont ebenfalls die Durchlässigkeit zwischen Akademie und Profibereich als zentralen Erfolgsfaktor. Denn die Wege zur Zweitligamannschaft sind kurz und Barlemann weiß inzwischen genau, welche Anforderungen es bei den Profis gibt.
Die Nachbesetzung der durch den Wechsel von Lars Barlemann freiwerdenden Co-Trainer-Position bei der Lizenzmannschaft wird Hannover 96 will der Verein gegebener Zeit bekanntgeben.
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