„Müssen unser Niveau weiter steigern“: Recken in Göppingen gefordert

5. September 2018 @

Nach dem Heimsieg gegen den Bergischen HC geht es für die TSV Hannover-Burgdorf direkt Schlag auf Schlag weiter. Dabei werden Die Recken in der Englischen Woche richtig gefordert. Nach dem schweren Auswärtsspiel am Mittwoch bei Frisch Auf! Göppingen wartet am Sonntag dann das unangenehme Heimspiel gegen GWD Minden. „Wir sind mit unserer Punkteausbeute aus den ersten beiden Spielen zufrieden, aber wir müssen unser Niveau weiter steigern“, sieht Trainer Carlos Ortega trotz des optimalen 4:0 Starts keinen Grund, um in den Ruhemodus zu schalten.

In Göppingen könnte es für die Recken eng werden – Logo: TSV Hannover-Burgdorf

Respekt vor der Aufgabe am Mittwochabend haben Die Recken allemal. „In Göppingen ist es für jede Mannschaft der DKB Handball-Bundesliga schwer, die Punkte mitzunehmen. Das haben auch die Füchse Berlin am ersten Spieltag zu spüren bekommen. Wir wollen morgen aber ein Ausrufezeichen setzen“, sagt Timo Kastening. Der Linkshänder erinnert sich nur ungerne an den letzten Auftritt der Recken im Schwabenland zurück. „Da haben wir ordentlich was zwischen die Ohren bekommen, aber das Spiel damals stand aufgrund des Pokalviertelfinales zwei Tage später unter besonderen Vorzeichen.“

Bei Frisch Auf! Göppingen hat sich in der Sommerpause einiges getan. In Hartmut Mayerhoffer hat einer neuer Trainer das Kommando an der Seitenlinie. Zudem haben die Süddeutschen ihren Kader weiter verstärkt. „Göppingen hat einen sehr kompakten Kader. Wir müssen es in der Abwehr schaffen, die Rückraumschützen unter Kontrolle zu bringen, aber auch gleichzeitig das Kreisläuferspiel einzudämmen“, spricht Ortega über die Deckungsaufgaben. Im Angriff werden seine Spieler ebenfalls stark gefordert werden. „Göppingen stellt einen stabilen Abwehrverbund mit großen und kräftigen Spielern im Zentrum. Das haben sie in den beiden ersten Spielen sehr gut gemacht“, lobt der Spanier die Süddeutschen.

Kai Häfner wird im Team schmerzlich vermisst – Foto: JPH/Archiv

Ortega wird es daher mit Wohlwollen registriert haben, dass seine Schützlinge beim letzten Heimsieg über den Bergischen HC in unterschiedlichsten Rückraumformationen zum Erfolg gekommen sind. „Wir haben seit der Rückkehr von Pavel Atman deutlich mehr Möglichkeiten und können, je nach Spielverlauf, mit der passenden Formation antreten“, freut sich der Trainer. Weniger Freude bereitet dem 47-Jährigen der Fakt, dass er in den ersten beiden Spielen auf seinen Kapitän Kai Häfner verzichten musste. „Kai ist sehr wichtig für uns, aber wir werden bei ihm nichts riskieren. Wenn es ein Risiko gibt, wird er auch in Göppingen nicht auflaufen.“

In welcher Formation auch immer, Die Recken wollen am Mittwochabend in Göppingen alles geben. „Es wird schwer, da Göppingen einen sehr starken Kader hat und zudem auf das Publikum vertrauen kann. Vor zwei Jahren haben wir dort aber sehr gut ausgesehen und ich hätte nichts dagegen, wenn es auch dieses Mal so läuft. Dafür muss bei uns aber sehr viel passen“, denkt der sportliche Leiter Sven-Sören Christophersen noch gerne an den Auswärtssieg vor rund zwei Jahren zurück.

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