Hannover 96 trifft SV Elversberg zum Spitzenduell in Hannover: wer bleibt oben?

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Zu einem Aufstiegspunktespiel trifft Hannover 96 am Sonntag, 05.04.2026, in der Heinz von Heiden-Arena – in einem Vorentscheidungsspiel um den Aufstieg in die erste Bundesliga. Bei Teams trennen nur zwei Punkte, aber drei Plätze mit der besseren Lage bei den Gästen. Dabei sieht die Bilanz der Hausherren nicht üppig aus: bei fünf Treffen endeten drei Unentschieden und zwei brachten die Elversberger siegreich nach Hause.

Das Hinspiel im Saarland ging unentschieden aus, inzwischen aber ist viel passiert. Der Manager von Elversberg wechselte nach Dortmund, Hannover bekam einen Geschäftsführer Sport, der nach 81 Tagen wieder weg war. Bei Hannover stand zudem die Frage um die Einsatzfähigkeit von Noel Aseko im Vordergrund. Gegenüber dem Derby gegen Braunschweig brachte Hannovers Trainer Christian Titz drei „Neue“ in die Startelf: Taibi, Oudennen und Yokota waren vom Anfang an dabei, während Ghita, Kokolo und Chakroun auf die Bank wechselten. Der Elversberger Trainer Vincent Wagner tauschte verletzungsbedingt Conté gegen Condé aus.

Beide Teams versteckten sich nicht, sondern zeigten, dass sie hier die Regie übernehmen wollten und so ging es munter auf und ab mit Möglichkeiten und Eckbällen auf beiden Seiten. Doch Zählbares ergab sich zunächst nichts – aber auch keine „Herzinfarktsituationen“, was für die Abwehren spricht.

19. Minute dann ein Angriff über links mit Aseko, der spielt Pinckert aus, passt in den Strafraum und zwischen Mitte Strafraum und Elfmeterpunkt steht noch der Elversberger Maximilian Rohr – der den Ball unhaltbar für Torwart an den linken Innenpfosten spielt – 1:0 für Hannover. Damit stellt Elversberg nun die gefährlichste Abwehr fürs eigene Tor.

Nun wollte Elversberg den schnellen Ausgleich und versuchte, sich vor dem roten Tor festzusetzen. Doch noch ist die Abwehr von Titz orientiert und zugriffsbereit. Im Strafraum der Saarländer geht im Gegenzug ein gefährlicher Kopfball von Thordarson nach Pass von Yokota knapp übers Tor.

Danach war Elversberg sehr aktiv, aber Hannover kontrollierte kurz vor der Halbzeit das Spiel wieder und hielt den Ball in den eigenen Reihen. Neubauer (41.) schoss dann von links freistehend auf das Tor, doch Kristof bekommt noch eine Hand dran. Nach der Ecke schlägt auch Rohr wieder zu, doch auch hier lenkt Kristof den Ball noch zur Ecke. Die kommt auf den Kopf von Nawrocki, doch auch hierbei hat Kristof die Hand dran. Nächste Ecke – Foul von Pichler bringt dann Ruhe für die Gäste. Zwei Minuten gibt’s drauf. Die verlaufen ohne weitere Ereignisse. Pausenpfiff.

Aktuell steht Hannover 96 nun mit einem Punkt Vorsprung vor Elversberg auf Platz 3 der Tabelle.

Die Statistik sieht für Hannover zum jetzigen Zeitpunkt positiv aus: Sieben Torschüsse, 86 Prozent angekommene Pässe und 62 Prozent Ballbesitz.

Halbzeit

96-Trainer Christian Titz und Hannover 96 haben nur ein weiteres Unentscheiden gegen Elversberg erzielen können – Foto: JPH/Archiv

Hannover startete mit zwei Wechseln in die zweite Halbzeit. Für Thordarson kam Okon und für Tabi spielt nun Chakroun. Und bereits in der 40. Minute gab es die nächste Möglichkeit, für Hannover zu erhöhen, als Aseko den mittig platzierten Oudenne sieht, dessen Flachschuss in die linke untere Ecke jedoch Kristof noch erreicht.

In der 53. Minute, Noll steht in der Mitte der eigenen Hälft, wirft Kristof lang ab auf Pherai am Mittelkreis, der startet, lässt Noll stehen, aber Aseko läuft mit, bringt aber noch eigenen Sturz den Elversberger im Strafraum zu Fall – und nach dem fälligen Elfmeter durch Petkov heißt es plötzlich 1:1. Eine rote Karte gibt es nicht für den 96er.

Elversberg wechselt Mokwa und Malanga für Schnellbacher und Pherai ein. – Hannover kontert mit Källman für Pichler.

Aktuell steht Hannover wieder auf Platz 5 und Elversberg auf 3. Wie immer in der zweiten Spielhälfte, ist Hannover das zunächst etwas inaktivere Team. Dann bekommt Yokota einen langen Ball, läuft aufs Tor, aber Kristof steht näher dran und kann den Ball noch zur Ecke umlenken. Titz wechselt Oudenne für Matsuda, Wagner bringt Mickelson für Günther. Minuten später sieht Yokota Gelb und fällt damit für das Spiel gegen Darmstadt aus.

Beide Teams suchen nun die Entscheidung in einem offenen Schlagabtausch. Aber Hannover sieht zunehmend ratlos aus beim Spiel vom eigenen Strafraum aus. Keiner weiß, wohin mit dem Ball, Querspiel, Tempo raus und Festlaufen in der Abwehr. Elversberg reicht der Punkt wohl aus, Hannover wird nach oben weiter abgehängt.

Gelb für Nawrocki, der sich über einen Freistoß für die Gäste aufregt, nachdem vorher ein Foul gegen Neubauer nicht gepfiffen worden war. Hannover bringt Saad für Aseko – letzte Wechselmöglichkeit ist damit genutzt, Elversberg hat noch zwei.

Källman ist mit Saad und Chakroun durch (88.), schießt aber selbst und zieht den Ball von rechts am linken Pfosten des gegnerischen Tores vorbei. Elversberg bringt Adam und Le Joncour für Zimmerschied und Rohr. Sieben Minuten gibt es als Zulage.

Dann spielt Okon einen seiner kritischen Pässe auf Noll, den der aber vor dem startenden Elversberger noch erlaufen kann. Zahlreiche gelbe Karten schließen sich an: Mickelson, Condé und Saad sehen sie noch. Dann letzte Ecke für Elversberg? Bringt nichts – Pinkert sieht gelb für ein zu hohes Bein gegen Noll. Im Gegenzug wird Källman im Strafraum gelegt – Elfmeterpfiff bleibt aus. Letzte Ecke für Hannover 96 im Spiel? Inzwischen prüft der Kölner Keller das Foul an Källman, aber die Entscheidung von Kampka ist in Ordnung. Nach der Ecke erfolgt der Abpfiff – es bleibt beim 1:1 – gut für die Gäste, die in der zweiten Hälfte besser waren, schlecht für Hannover, das zwei wichtige Punkte für den Kampf um den Aufstieg verlor – und aus eigener Kraft allein wohl nur noch den Relegationsplatz erreichen könnte.

Restprogramme

Darmstadt: Hannover, Fürth (A), Elversberg, Karlsruhe (A), Preußen Münster (A), Paderborn

Elversberg: Schalke, Karlsruhe (A), Darmstadt (A), Paderborn, Düsseldorf (A), Preußen Münster

Hannover: Darmstadt (A), Paderborn, Karlsruhe (A), Preußen Münster, VfL Bochum (A), 1. FC Nürnberg

Paderborn: Magdeburg, Hannover (A), Schalke, Elversberg (A), Karlsruhe, Darmstadt (A)

Schalke: Elversberg (A), Preußen Münster, Paderborn (A), Fortuna Düsseldorf, 1. FC Nürnberg (A), Eintracht Braunschweig

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